Frankfurt und die unendliche (?) Geschichte vom Taunusturm

Im Mai 2010 stellte der Projektentwickler Tishman Speyer den Bauantrag für ein bereits seit längerer Zeit in Frankfurt geplantes Hochhausprojekt: den Taunusturm. Die Vorvermietung lag damals bei 35 Prozent und als Hauptmieter schien die international agierende Anwaltskanzlei Clifford Chance festzustehen. Dann sprangen die Anwälte ab und der Taunusturm wurde auf Eis gelegt. Jetzt gibt’s eine Wiedergeburt des Projekts. Die Vorvermietungsquote liegt bei null Prozent und gebaut werden soll dennoch. (mehr …)

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Ex-NS-Ordensburg Vogelsang und Krimi-Hotel – passt (nicht?)

Bisweilen werden auch Hotels zum Politikum. Mit dem geplanten Krimi-Hotel auf dem Areal der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang in der nordrhein-westfälischen Eifel hat sich jüngst beispielsweise die Bundesregierung beschäftigt, da solch ein Hotel in einem ehemaligen Schulungszentrum für künftige Funktionäre der Nationalsozialisten von Teilen der Politik als geschmacklos bezeichnet wurde. Die Bundesregierung hat nun klargestellt, dass die Entscheidungsgewalt bei der Eifelgemeinde Schleiden liegt, auf dessen Gebiet sich die Ordensburg befindet. Über die Beurteilung des Projekts wird wohl noch ein bisschen gestritten werden. (mehr …)

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Deutsche Wohnimmobilien – zufriedene Käufer und Verkäufer?!

Laut Erhebung des Immobilienportals Immowelt brauchten verkaufswillige Haus- und Wohnungsbesitzer im Jahr 2010 durchschnittlich nur etwa 9,6 Wochen, um ihre Immobilie zu verkaufen. Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland und niedrige Bauzinsen haben 2010 die Nachfrage nach Immobilien angekurbelt und für potenzielle Immobilienkäufer gute Voraussetzungen geschaffen. Auch 2011 seien die Bedingungen für Käufe relativ günstig, schreiben die Medien. Potenzielle Immobilienkäufer werden das gerne hören. Potenzielle Immobilienverkäufer auf der Suche nach potenziellen Käufern auch. (mehr …)

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Das ehemalige Botschaftsviertel in Bonn – zwischen Ruinen und Luxusresidenzen

Zu Zeiten Bonns als Regierungssitz residierten die Botschaften von rund 150 Ländern in hochherrschaftlichen Gebäuden, die größtenteils im Stadtteil Godesberg zu finden waren. Mit dem Umzug der Regierung nach Berlin stehen nun viele der einstmals noblen Herbergen leer bzw. sind dem stetigen Verfall ausgesetzt. Im Sommer 2010 verließ die letzte Botschaft, die des Kongos, die Metropole am Rhein. (mehr …)

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Schrottimmobilien, BGH-Urteil und eine Mahnung zur Vorsicht

Vielleicht sind die Zeiten einfach so? Wenn einem viel versprochen wird, dann sollte man besonders hellhörig und misstrauisch werden. Viele Menschen in den 90er Jahren wurden nicht hellhörig. Ihnen wurden durch Vermittler oft überteuerte Immobilien verkauft, die die meistens nicht unbedingt betuchten Käufer durch Kredite finanzierten. Der Traum von Mieteinnahmen und Steuervorteilen währte dann in der Regel nicht sehr lange. Nun hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Urteil gesprochen, das damaligen Käufern Mut macht, weil von arglistiger Täuschung der Käufer die Rede ist, was die Rückabwicklung der damals geschlossenen Verträge wahrscheinlich macht. Inwieweit die jetzige Entscheidung als Orientierungspunkt für ähnliche Fälle taugt, bleibt allerdings abzuwarten. (mehr …)

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Berlin, Paris und die teuren Pflaster der Städte

„Wir sind jetzt reich, wir wohnen in Berlin“ Solch eine mit Stolz verkündete Aussage wird wohl heutzutage in erster Linie Kopfschütteln verursachen. Berlin bleibt als Großstadt mit seinen Durchschnitts-Mietpreisen günstig. Fakt ist jedoch auch, dass Wohnraum in begehrten Toplagen von Berlin teils so teuer geworden ist, dass sich langjährige Bewohner in die Außenbezirke zurückziehen. Blickt man von Berlin allerdings nach Paris, so erreicht das Wort „teuer“ in Bezug auf Immobilien wohl eine neue Dimension. (mehr …)

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Ruhrgebiet 2011 – was bleibt vom Glanz?

Bleibt irgendetwas Nachhaltiges fürs Ruhrgebiet nach der Zeit als Kulturhauptstadt oder schwelgt die Region bald in Erinnerung an glorreiche Zeiten, während alte Probleme aus der Warteschleife treten und wieder zu Regenten werden? Im Städteranking 2010 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Magazins Wirtschaftswoche hat es für die Ruhrgebietsstädte Essen, Dortmund, Duisburg, Oberhausen und Gelsenkirchen jedenfalls wieder nur für hintere und hinterste Plätze auf der Liste mit den einhundert größten kreisfreien Städten Deutschlands gereicht. Andererseits meldet etwa die Zeitung „Der Westen“ für Duisburg, die Immobilien der Stadt seien „begehrt wie lange nicht mehr“. Ruhrgebiet 2011: Zeichen der Hoffnung oder doch eher eines weiteren Niedergangs? (mehr …)

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