Chorweilers Hochhäuser und ein Heuschreckenalarm in Köln

In lokalen Kölner Medien fällt bisweilen der Begriff „Bausünde“, wenn von den Hochhäusern in Köln-Chorweiler die Rede ist. Viele Menschen würden sie wohl tatsächlich als eher nicht so schön bezeichnen. Aktuell sind sie aber aus einem ganz anderen Grund in der Diskussion. Die bisherige Eigentümerin von einigen Chorweiler Hochhäusern mit insgesamt knapp 1.200 Wohnungen ist bankrott, sodass die Wohnungen voraussichtlich Anfang Januar 2013 versteigert werden. Die Stadt Köln fürchtet nun, dass die Häuser einen neuen Eigentümer bekommen, der zwar viel Geld aus den gekauften Wohnungen herausziehen will, der sich dabei jedoch davor scheut, Investitionen in notwendige Sanierungen zu tätigen. „Heuschrecken“ nennt man Unternehmen bisweilen, die solch ein Vorgehen in großem Stil pflegen. Um solche „Heuschrecken“ am Kauf der Hochhäuser in Chorweiler zu hindern, würde die Stadt die Häuser gerne selbst im Rahmen eines Konsortiums bei der Zwangsversteigerung erwerben. Ob das aber funktioniert, ist eine andere Frage. (mehr …)

Kommentare deaktiviert für Chorweilers Hochhäuser und ein Heuschreckenalarm in Köln

Der Hochhauspreis 2012 und der Mensch namens Ingenhoven

Was haben das Düsseldorfer Sky-Office und der Breezé Tower im japanischen Osaka mit dem diesjährigen Gewinner des Internationalen Hochhauspreises 2012, dem 1 Bligh Street in Sydney gemeinsam? Alle drei Hochhäuser wurden teils oder vollständig nach Entwürfen des Architekten Christoph Ingenhoven konstruiert, der mit seinem Büro „ingenhoven Architects“ in Düsseldorf sitzt. „Ein Leben ohne Hochhäuser ist ökologisch fahrlässig“ verriet er der Zeitung „Die Welt“ in einem Interview. Wolkenkratzer-Giganten mit 800 oder mehr Metern Höhe hält er indes für Blödsinn und dem Prinzip des Green Building“ setzt er sein „supergreen“ entgegen. (mehr …)

1 Kommentar

Fonds bekommen Appetit auf Kindertagesstätten

Kinderwelten I heißt der erste geschlossene Immobilienfonds in Deutschland, der auf KITAs (Kindertagesstätten) als Anlageobjekte setzt. Mehr als 50 Millionen Euro hat der von der Fonds-Gesellschaft AviaRent aufgelegte Fonds eingesammelt. Ende des Jahres wird er geschlossen. Ein zweiter Kinderwelten-Fonds werde bereits vorbereitet, berichtet die Gesellschaft aktuell. Mit den KITAs reiht sich eine neue Immobilienklasse in die Gruppe der Nischenimmobilien im Fokus von Fonds-Gesellschaften ein. Pflegeimmobilien tummeln sich dort ja schon eine Weile lang recht erfolgreich. (mehr …)

1 Kommentar

Quo vadis, Makler?

Nun sind sie also wieder einmal in den Schlagzeilen: die Makler. Der Stadtstaat Hamburg plant eine Bundesratsinitiative für ein Gesetz, das künftig den Vermietern von Immobilien die Maklerkosten auferlegt. Fast zeitgleich kommt die ebenfalls keineswegs komplett neue Diskussion über die Qualifikation von Maklern erneut auf. Viele Akteure des Immobilienmarktes scheinen zu denken: Irgendetwas muss anders werden bei den Immobilien-Maklern in Deutschland. Sobald es um das „was?“ geht, werden die Dinge allerdings schwierig. Widmen wir uns einer kleinen Bestandsaufnahme der aktuellen Diskussionen, die sich letztlich auch um die Frage drehen: „Quo vadis, Makler?“ (mehr …)

1 Kommentar

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten