Archiv für Gewerbeimmobilien

Brauchen Büroimmobilien bald Dauer-Marketing?

Der Mieter bezieht seine neue Bürofläche, hat für zwanzig Jahre unterschrieben, ist solvent, verträglich und zahlt immer pünktlich. Für viele Vermieter von Büroflächen wären das wohl traumhafte Zustände. Einstellen muss sich die Mehrheit in Bezug auf die Mietvertragsdauer möglicherweise aber auf andere Dinge. Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland, sieht für die Zukunft in Deutschland eine signifikante Zunahme der Drei-Jahres-Mietverträge. Das könnte mehr und intensivere Arbeit für die Vermarkter von Büroimmobilien bedeuten. Um ein aus dem Fußballsport entliehenes und leicht abgewandeltes Trainerzitat* zu nutzen: Nach der Vermarktung ist (fast schon wieder) vor der Vermarktung.

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Frankfurts Büroimmobilienmarkt – wie füllt man die Leere?

„Die große Leere“ sieht das Institut der deutschen Wirtschaft derzeit auf den Büroimmobilien-Märkten vieler deutscher Städte. 7,5 Prozent der Büroimmobilien in den 125 größten Städten Deutschlands stehen leer, heißt es im Artikel „Büroleerstand – ein zunehmendes Problem des deutschen Immobilienmarktes“, der in den aktuellen IW-Trends 4/2011 veröffentlicht wurde. Die sieben größten Städte Deutschlands verzeichneten laut Artikel gar zehn Prozent leer stehende Büroimmobilienfläche und Deutschlands Bankenstadt Frankfurt kam 2010 auf achtzehn Prozent. „Was tun mit den leeren Büroimmobilien?“ könnte daher zu einer der Kernfragen auf dem deutschen Immobilienmarkt werden. Vielleicht eignet sich für Städte wie Frankfurt ein Blick nach Amsterdam bei der Suche nach Lösungen?

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Kein Platz für Energieverschwender auf dem Immobilienmarkt?

Bestandsimmobilien mit schlechter Energiebilanz könnten es zukünftig schwerer haben auf Immobilienmärkten, hieß es einst. Möglicherweise sind Bestandsimmobilien aber bereits in dieser Zukunft angekommen? Die Ergebnisse des Marktmonitors 2011 könnten ebenso dafür sprechen wie der von Interhyp und ImmobilienScout24 veröffentlichte Immobilienbarometer.

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Hotels, Apartments und die belebende Wirkung der Konkurrenz

Immer neu, immer anders. So präsentiert sich mittlerweile Deutschlands Markt für Gästeunterkünfte. Neben Klassikern wie Hotel und Pension rücken verstärkt so genannte Serviced Apartments ins Geschehen. Akteure in diesem Segment trafen sich am 17. und 18. November 2011 in Berlin, um im Rahmen eines Serviced Apartment Camps über Themen wie „Einheitliche Definition und Kategorisierung des Produkts“ und „Wirtschaftlichkeit des Segments“ zu diskutieren. Die Hotellerie reagiert auf die neue Herausforderung teils mit neuen Hotelmarken. Das Unternehmen Lindner Hotels AG setzt dabei etwa für seine neue Marke „me & all“ auf eine Kooperation mit der Telekom.

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Kaufhof – zwei Bewerber um ein mögliches Auslaufmodell?

Signa Immobilien will Kaufhof. Nicolas Berggruen will die Warenhauskette offenbar auch, während Andere wieder einmal das Ende der Ära von Warenhausketten verkünden. Wohin steuert das einstige Erfolgsmodell?

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Gerling Quartier in Köln – umnutzen im großen Stil

Das ehemalige Gerling-Areal erstreckt sich über 33.000 m² mitten in der Domstadt Köln. Die hier stehenden Bauwerke gehörten einst allesamt dem Versicherungskonzern Gerling und gelten heute als eins der größten privaten Baudenkmäler der Wirtschaftswunderzeit. Nun hat mit der Grundsteinlegung das Projekt Gerling Quartier und damit die Umnutzung des Areals begonnen. Für Köln dürfte das ein neues Highlight moderner Architektur werden, von denen die Domstadt noch nicht ganz so viele besitzt.

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Schönefeld – kleine Gemeinde, großer Standort

Als Standort des Berliner Flughafens Schönefeld ist die gleichnamige Gemeinde ja schon lange etwas mehr als nur irgendeine Gemeinde in Deutschland. Die Entwicklung zu einem Top-Standort ist damit aber keineswegs beendet. Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“, der 2012 eröffnet, dürfte Schönefeld einen weiteren Schub zu einem noch wichtigeren Gewerbestandort in Deutschland geben. Im Wohnungsbau bringt er aber auch Probleme.

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Empire State Building – auch Altes kann ein Vorbild sein

Geht man einmal durch eine belebte Einkaufsstraße und fragt wahllos einige Leute, ob sie das Empire State Building kennen, werden viele Menschen diese Frage wohl bejahen. Manche Immobilien verlieren ihren Ruhm nicht, wenn sie alt werden, wenn jüngere ihnen Titel wie den des höchsten Gebäudes der Welt abnehmen. Wenn solch eine Immobilie, die nunmehr bereits etwa achtzig Jahre alt ist, nun mit dem LEED Gold-Zertifikat für Bestandsimmobilien ausgezeichnet wird, ist das schon etwas Besonderes. Es ist ein weltweit sichtbares Zeichen, wie viel Energieeffizienz auch bei alten Gebäuden möglich ist, wenn man sie richtig saniert.

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Zwei Büroprojekte, nicht für Jedermann!

Ein Haus der freien Berufe im Bonner Bogen, Private Offices in einem Büroturm des neuen Münchner Viertels „The Seven“, die für Freiberufler und Selbstständige Wohnen mit Arbeiten verbinden sollen. Das sind zwei Immobilienprojekte, die sich auf relativ eng definierte Zielgruppen konzentrieren. Sie bieten für die Projektentwickler die Chance, ihre Immobilie optimal auf die begrenzte Zielgruppe auszurichten und bei ihr zur ersten Wahl zu werden. Sonderlich schwierig dürfte es damit jedenfalls nicht werden, sich beim Werben um potenzielle Mieter von den meisten anderen Immobilienprojekten abzuheben.

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Deutsche Logistikimmobilien – alles golden, schwarz, grün?

Die Ende Juli veröffentlichten Zahlen aus dem Hause Jones Lang LaSalle zum Markt für Logistik- und Lagerflächen in Deutschland ergeben kein völlig einheitliches Bild. Der Flächenumsatz (Vermietung + Eigennutzung) im ersten Halbjahr 2011 übertraf den Vorjahreswert um 41 und den Fünf-Jahresdurchschnitt gar um 57 Prozent. Betrachtet man die finanziellen Umsätze beim Verkauf von Logistik- und Industrie-Immobilien, dann sieht die Sache möglicherweise anders aus: Im ersten Halbjahr 2010 lag das Verkaufsvolumen bei 753 Millionen Euro, während im Halbjahr 1/2011 erst 564 Millionen Euro umgesetzt wurden. Zeit für eine Bestandsaufnahme, die auch die Nachhaltigkeit beim Bau von Logistik-Immobilien unter die Lupe nimmt.

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