Immobilien-Marketing-Award 2013

Ausgeklügelte Marketingkonzepte waren in der Immobilienwirtschaft lange nicht an der Tagesordnung. Der Immobilien-Marketing-Award wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen, um diesem stiefmütterlichen Dasein ein Ende zu bereiten. Der Initiator Stephan Kippes, Inhaber der deutschlandweit einzigen Immobilienmarketing-Professur, wollte mit seinem Award dem Instrument Marketing auch in der Immobilienbranche den bedeutenden Platz zuweisen, den das Thema seiner Meinung nach verdient hat. Offensichtlich lag er damit nicht falsch, denn der Trend geht in der Branche eindeutig hin zu kreativerem Immobilienmarketing. Und Professor Kippes hält Marketing sogar für überlebenswichtig. Als Anreiz für die einfallsreichsten Konzepte wurde auch im Jahr 2013 auf der Expo Real wieder der Immobilien-Marketing-Award verliehen. Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt HfWU in Nürtingen-Geislingen, an der Kippes lehrt, organisiert den jährlich vergebenen Preis zusammen mit der Fachzeitschrift Immobilienwirtschaft als Medienpartner. (mehr …)

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Wer seine Immobilie liebt, dämmt (nicht)?

Die Wärmedämmung einer Immobilie senkt die Heizkosten und steigert den Immobilienwert. Dieser Satz galt lange Zeit als uneingeschränkt richtig. In letzter Zeit mehren sich aber die Stimmen, die auf die bisweilen problematischen Aspekte der Wärmedämmung verweisen. So wird etwa derzeit über das Brandverhalten des Dämmstoffs „Polystyrol-Schaumstoff“ gestritten, der in Deutschland auch als Styropor bekannt ist. Mögliche Gifte, die Wärmedämmung vor Algen und Schimmel schützen sollen, sind auch ein Thema. Da kann man fast schon ein bisschen Angst vor Dämmung bekommen. Andererseits schützt Wärmedämmung bisweilen sogar Eisblöcke, was wieder sehr positiv klingt. (mehr …)

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Bocholt – Hertie-Städte in der Nach-Hertie-Zeit

Es gibt Großstädte, Mittel- und Kleinstädte und es gibt Hertiestädte. Hertiestädte sind mittelgroß und haben durch den Rückzug von Hertie einen hässlichen Ort des Leerstands im Zentrum. Vielen von ihnen ist gemeinsam, dass sie nach wie vor nach einer Lösung für die Nach-Hertie-Zeit suchen. Nun haben sich Vertreter diverser Standorte ehemaliger Hertiefilialen mit weiteren Akteuren rund um die Zukunft von Ex-Hertie-Immobilien getroffen und möglicherweise Bewegung in die Suche nach tragfähigen Lösungen für die Zukunft der Städte gebracht. Allerdings müssen sich solche Treffen das Vertrauen manch einer Kommune erst einmal verdienen, die vielleicht bereits zu viele missglückte Lösungsansätze gesehen hat? Zu diesen eher skeptischen Städten gehört etwa Bocholt im nordrhein-westfälischen Kreis Borken. (mehr …)

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Geschlossene Immobilienfonds – ein Risiko bleibt immer!

Eigentlich klingt die Quote erst einmal gar nicht so schlecht: In neun von zehn Fällen geht wohl zumindest vorerst alles gut, in einem eventuell nicht. Ist allerdings von geschlossenen Immobilienfonds die Rede, von denen laut einer aktuellen Kurzstudie einer von zehn Fonds in Zukunft Finanzierungs-Probleme bekommen könnte, sieht die Sache ein wenig anders aus. Schließlich investiert niemand nur eine Handvoll Euro in solch einen Fonds und Probleme eines geschlossenen Fonds können für den Anleger im Extremfall den Totalverlust des eingesetzten Geldes bedeuten. Verschärfte Regeln für diese Immobilienfonds sollen deshalb für mehr Anlegerschutz sorgen. (mehr …)

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Dreimal Plus-Energie-Standard für Deutschland

Siedlungen, Häuser und ganze Quartiere im Plusenergiestandard sind noch Exoten in Deutschland, andererseits aber auch keine Einzelfälle mehr. Sie nehmen Einfluss auf die Energie-Produktion in Deutschland, weil sie einer dezentralen Versorgung Vorschub leisten. Derzeit existiert hierzulande eine Reihe interessanter Plus-Energie-Projekte. So entsteht die erste Siedlung mit Plus-Energie-Häusern in der Metropolregion FrankfurtRheinMain in Bad Vilbel. Deimel Oelschläger Architekten entwickelt in Berlin-Adlershof das sogenannte Newtonprojekt und das Kreativ.Quartier Lohberg soll den gleichnamigen Stadtteil Dinslakens ebenfalls zum Plus-Energie-Standort machen. (mehr …)

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Marstall-Center – viele Köche verderben das Geschäft?

Es gibt auch noch andere Shoppingcenter in Deutschland, die über Probleme klagen. Aber in gewisser Weise ist das Marstall-Center im baden-württembergischen Ludwigsburg schon etwas Besonderes, denn die Eigentums-Verhältnisse sind kompliziert. Große Teile des über Leerstand klagenden Centers gehören drei Fonds-Gesellschaften, kleinere Teile Händlern. So kommt man auf über dreißig Parteien, die sich für eine Zukunft des Centers irgendwie zusammenraufen müssten. Da das extrem schwierig ist, möchte die Stadt jetzt als Vermittler auftreten und endlich dafür sorgen, dass alle Flächen in eine Hand kommen. Es ist die letzte Chance für das Center, zitiert die Ludwigsburger Kreiszeitung den Oberbürgermeister der Stadt, Werner Spec. Aber ein interessierter Investor muss erst einmal gefunden werden. (mehr …)

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Chinesen, chinesische Probleme und deutsche Immobilien

Es stand praktisch in allen Medien, die sich irgendwie mit Wirtschaft beschäftigen: China wird einen bereits vorhandenen und zwei neue Staatsfonds mit 350 zusätzlichen Milliarden US-Dollar (etwa 270 Milliarden Euro) ausstatten, um mit dem Geld in den USA und in Deutschland einzukaufen. Anders als zuvor soll der Schwerpunkt nicht auf Staatsanleihen anderer Länder, sondern mehr auf Aktien, anderen Beteiligungen an Unternehmen und  Immobilien liegen. Die Immobiliensuche soll unter anderem in westeuropäischen Ländern erfolgen: in Frankreich, Österreich und der Schweiz und auch in Deutschland. Aber wer weiß, ob alles so kommt, wie man es derzeit annimmt: Vielleicht fallen chinesische Einkaufstouren in der Welt aufgrund eigener Probleme auch verhaltener aus? (mehr …)

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Casino oder Stadtpark – was wird aus Elliniko in Athen?

Investoren aus Katar interessieren sich für das Areal des ehemaligen Flughafens Elliniko in Athen. Für Griechenland wäre eine Realisierung ihrer Pläne einer von vielen Schritten zu einer Privatisierung staatlichen Eigentums, die indirekt zum Abbau der immensen Schulden beiträgt. Leidtragende wären aber möglicherweise die Einwohner der griechischen Hauptstadt. Die ursprünglichen Pläne für das Areal gefielen vielen Athenern wahrscheinlich besser. (mehr …)

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