Immobiliengutachter Schleswig-Holstein

Die Immobiliensachverständigen in Schleswig-Holstein, Kirchner & Kollegen unterhalten im Bundesland Schleswig-Holstein einen Standort in der Landeshauptstadt des Bundeslandes 24106 Kiel, in der Holtenauer Str. 233. Von diesem Standort betreuen wird als Immobiliengutachter ganz Schleswig-Holstein. Von Kiel aus werden wir insbesondere neben den 11 Landkreisen Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn in den großen Städten des Bundeslandes, Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg aktiv. Als Immobiliensachverständige bearbeiten wir die schleswig-holsteinischen Regionen Angeln, Dänischer Wohld, Dithmarschen, Eiderstedt, Holsteinische Schweiz, Holsteinische Elbmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Probstei, Schleswigsche Geest, Schwansen, Ostholstein, Steinburg, Stormarn, Wagrien und Mittelholstein.

Schleswig-Holstein

Einwohnerzahl: 2.807.000 (Stand: 31. Dezember 2013)
Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner pro km²
Größe: 15.799 km²

Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein grenzt sowohl an die Nord- wie an die Ostsee und wird deshalb auch Land zwischen den Meeren genannt. Das Bundesland grenzt an die Nachbar-Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Schleswig-Holstein besitzt zudem eine Grenze zu Dänemark. Die Verbindung mit Dänemark ist tendenziell eng. Im Bundesland gibt es eine dänische Minderheit, für die eine Vertretung im schleswig-holsteinischen Landtag existiert, die bei Wahlen nicht der 5-Prozent-Hürde unterliegt. Schleswig-Holsteins Hauptstadt ist Kiel.

Landschaft und Natur

Zum Bundesland Schleswig-Holstein gehört ein kleiner Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe. Auch Teile des Weltnaturerbes „Wattenmeer“ grenzen ans schleswig-holsteinische Festland. Zu Schleswig-Holstein gehören neben dem Festland auch die Inseln Amrum, Fehmarn, Föhr, Helgoland, Nordstrand, Pellworm, Sylt sowie zehn Halligen: Inseln, die bei Hochwasser mit Ausnahme der Höfe auf den Warften (künstlichen Hügeln) überflutet werden. Das Tourismus-Portal Schleswig-Holsteins nennt als Reiseregionen im Bundesland die Nordseeregion, die Ostsee und die Holsteinische Schweiz, das Binnenland sowie das Herzogtum Lauenburg. Wirft man einen intensiveren Blick auf schleswig-holsteinische Regionen, fallen Namen wie Dithmarschen, Nordfriesland, Mittelholstein und Holsteinische Elbmarschen. Große und bedeutende Flüsse im Bundesland sind Eider und Elbe. Höchste Erhebung Schleswig-Holsteins ist der 168 Meter hohe Bungsberg, der größter See der Große Plöner See mit 30 km².

Gliederung des Landes

In Schleswig-Holstein gibt es folgende elf Kreise: Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn. Kreisfreie Städte im Bundesland sind Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster. Auf dem Territorium des Bundeslandes existieren laut Schleswig-Holstein.de insgesamt 1.116 Gemeinden, von denen über 900 weniger als 2.000 EinwohnerInnen haben. Die Städte in Schleswig-Holstein sind im Vergleich der Bundesländer eher klein. Die einwohnerstärkste Stadt ist die Hauptstadt Kiel mit knapp 240.000 EinwohnerInnen, gefolgt von Lübeck mit ebenfalls über 200.000 EinwohnerInnen. Die beiden übrigen kreisfreien Städte folgen auf den Plätzen 3 und 4 der einwohnerstärksten schleswig-holsteinischen Städte, allerdings bereits mit deutlich unter 100.000 EinwohnerInnen. Hinter diesen vier kreisfreien Städten reihen sich Städte wie Norderstedt, Elmshorn, Pinneberg und Itzehoe in die Liste ein.


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Im Bundesland Schleswig-Holstein sind folgende Kreise vorzufinden:

Dithmarschen mit den Städten und Gemeinden Brunsbüttel, Meldorf und Heide,

Herzogtum Lauenburg mit den Städten und Gemeinden Geesthacht, Lauenburg/Elbe, Mölln, Ratzeburg, Schwarzenbek und Wentorf bei Hamburg,

Nordfriesland mit den Städten und Gemeinden Friedrichstadt, Husum, Niebüll, Reußenköge, Sylt und Tönning,

Ostholstein mit den Städten und Gemeinden Ahrensbök, Bad Schwartau, Dahme, Eutin, Fehmarn, Grömitz, Grube, Heiligenhafen, Kellenhusen, Malente, Neustadt in Holstein, Oldenburg in Holstein, Ratekau, Scharbeutz, Stockelsdorf, Süsel und Timmendorfer Strand,

Pinneberg mit den Städten und Gemeinden Barmstedt, Bönningstedt, Elmshorn, Halstenbek, Hasloh, Helgoland, Pinneberg, Quickborn und Rellingen, Schenefeld, Tornesch, Uetersen und Wedel,

Plön mit den Städten und Gemeinden Bönebüttel, Plön, Preetz und Schwentinental,

Rendsburg-Eckernförde mit den Städten und Gemeinden Altenholz, Büdelsdorf, Eckernförde, Kronshagen, Rendsburg und Wasbek,

Schleswig-Flensburg mit den Städten und Gemeinden Glücksburg, Handewitt, Harrislee, Kappeln und Schleswig,

Segeberg mit den Städten und Gemeinden Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Ellerau, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Norderstedt und Wahlstedt,

Steinburg mit den Städten und Gemeinden Glückstadt, Kellinghusen, Itzehoe und Wilster sowie

Stormarn mit den Städten und Gemeinden Ahrensburg, Ammersbek, Bad Oldesloe, Bargteheide, Barsbüttel, Glinde, Großhansdorf, Oststeinbek, Reinbek und Reinfeld.

Kultur, Bildung und berühmte Bauwerke

Die Altstadt Lübecks ist in Schleswig-Holstein Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Innerhalb der Altstadt findet man unter anderem Zeugnisse der für viele norddeutsche Regionen typischen sogenannten Backsteingotik. Typische Küstenbauwerke sind die Leuchttürme im Bundesland, die sowohl an der Ost- wie an der Nordseeküste vorkommen. Zu den bedeutenden Schlossbauten Schleswig-Holsteins zählen unter anderem das Residenzschloss Gottorf in Schleswig, das Wasserschloss Glücksburg sowie Schloss Eutin. Ebenso sehenswert sind Sakralbauten wie die Dome in Lübeck, Ratzeburg und Schleswig. Als Teil der Industriekultur präsentiert Schleswig-Holstein beispielsweise Wind- und Wassermühlen, ungewöhnliche Wassertürme, gründerzeitliche Bahnhöfe und sechs Museumsbahnen. Schleswig-Holstein ist Standort von drei großen Mehrsparten-Theatern: dem Landestheater in Schleswig, Rendsburg und Flensburg sowie den Theatern Kiel und Lübeck. Daneben existiert eine von Vielfalt geprägte freie Theaterszene.

Laut Kulturportal von Schleswig-Holstein wirken im Land „rund 1.000 Künstlerinnen und Künstler“. Es gibt etwa 250 Museen, wobei das Kulturportal die zentralen Landesmuseen der Stiftung Schloss Gottorf ebenso nennt wie zahlreiche Spezialsammlungen zu verschiedensten Themen, Heimat- und Dorfmuseen sowie „herausragende private Sammlungen“. Das Urlaubsportal Schleswig-Holsteins verweist als konkrete Beispiele auf das Buddenbrookhaus in Lübeck, das Museum „Tuch und Technik“ in Neumünster, das Freilichtmuseum Molfsee, das „Museum des visionären Künstlers Wenzel Hablik“ sowie das Flensburger Schiffahrtsmuseum. Laut Wissenschaftsportal des Landes Schleswig-Holstein gibt es im Bundesland neun staatliche Hochschulen (davon: 3 Universitäten). Größte Universität ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Hinzu kommen „die Musikhochschule Lübeck, die Muthesius Kunsthochschule Kiel, vier staatliche Fachhochschulen in Flensburg, Heide, Kiel und Lübeck, sowie drei private Fachhochschulen“. Explizit genannt wird auch die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz und Reinfeld. Insgesamt studieren laut Wissenschaftsportal in Schleswig-Holstein 55.000 Menschen, davon 32.000 an den Universitäten.

Wirtschaft

Schleswig-Holstein hat für sich eine Reihe von Clustern definiert, in denen das Bundesland besondere Kompetenz beweist. Diese Cluster heißen „Ernährungswirtschaft“, „Informationstechnologie, Telekommunikation und Medien“, „Life Science Nord“, „Logistik“, „Luftfahrt“, „Maritime Wirtschaft“, „Mikro- und Nanotechnologie“, „Tourismuswirtschaft“ sowie „Erneuerbare Energien“. Wikipedia bezeichnet Schleswig-Holstein als ein traditionell strukturschwaches Land mit nur zwei Großstädten (Kiel und Lübeck) und drei ökonomischen Großräumen: dem sogenannten Speckgürtel in der Nähe Hamburgs (mit Maschinenbau und Dienstleistungen), der eher strukturschwachen Westküste (Landwirtschaft, Tourismus, Windenergie) und den Ostküsten-Hafenstädten wie Flensburg, Kiel und Lübeck, in denen der Wikipedia-Autor Handel, Verkehr, Schiffbau und Windenergie als starke Branchen sieht. Traditionell haben Seehandel, Schiffsbau und Fischerei in Schleswig-Holstein eine Bedeutung: Sie sind typische Branchen für die Küste, aber nicht unbedingt größte Umsatzbringer und Arbeitgeber.

Zu den größten Arbeitgebern des Bundeslandes gehören stattdessen die Bundeswehr, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, die Edelmetall verarbeitende sowie mit Mineralien, Rohstoffen und Elektrokomponenten handelnde Possehl-Gruppe, Deutsche Post DHL, die im Lebensmittel-Einzelhandel tätige coop eG und die Telekom. Schleswig-Holstein hatte im September 2013 eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent, was nahezu dem bundesweiten Durchschnitt von 6,6 Prozent im selben Monat entsprach. Als Standort verspricht das Bundesland unter anderem „Hohe Produktivität bei geringen Arbeitskosten“ sowie einen idealen „Zugang zum dynamischen Ostseeraum“. Auf dem Territorium Schleswig-Holsteins befindet sich der Nord-Ostseekanal, der als meistgenutzte künstliche Wasserstraße der Welt gilt. Die größten Flughäfen Schleswig-Holsteins liegen in Kiel und Lübeck, für Flugreisende bietet sich daneben der Flughafen in Hamburg an.

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