Hanse Hotel Warnemünde – das Duell Rostock / Gelsenkirchen

In Rostock-Warnemünde steht das Best Western Hanse Hotel Warnemünde. Sein aktueller Pächter kommt aus dem Westen, heißt Gelsen Log und ist eine 100-prozentige Tochter der Gelsenkirchener Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH (GEW). Basis dieses Geschäfts zwischen Rostock und Gelsenkirchen ist ein Pachtvertrag aus dem Jahr 1991. Die dort vereinbarte Pacht ist aus Sicht der Stadt Rostock mittlerweile viel zu niedrig, während Gelsenkirchen die Sache ganz anders sieht. Derzeit beschäftigt sich das Landgericht Rostock mit dem Fall, der auch einige allgemeine Fragen aufwirft. (mehr …)

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Der Stadtturm – Bochums Zukunft abseits vom Stahl

Hört man „Bochum“, denkt man häufig noch immer an Stahl, kommt einem vielleicht Opel in den Sinn und eine andauernde Angst, der Standort könnte endgültig von General Motors aufgegeben werden. Blickt man etwas genauer hin, sieht man in Bochum aber durchaus auch eine ganze Reihe an Projekten, die Mut für die Zukunft der Stadt machen. In den Himmel ragende Türme haben da eventuell ganz besonders große Symbolwirkung und so ist Bochums geplanter Stadtturm vielleicht neben dem Exzenterhaus das derzeit eindrucksvollste dieser Projekte. Das einzige ist er nicht. (mehr …)

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Kleines Greifswald, großer Anstieg (bei Wohnungsmieten)

Berlin, Hamburg und Bremen gehören zu den deutschen Städten, in denen sich die Wohnungsmieten 2011 laut Bericht zur Lage am Wohnungsmarkt besonders verteuert haben. Spitzenreiter bei den Mietanstiegen sind die drei großen Städte allerdings nicht. Platz 1 bei den Mietanstiegen gebührt stattdessen Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen ungefähr 55.000 Einwohnern und nicht jeden Greifswalder wird das freuen. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die Stadt mit der Rekord-Mietpreissteigerung 2011 und fragen uns, warum es diesen Anstieg dort gab. Mutmaßen kann man ja einmal. (mehr …)

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Ehingen – eine Stadt wird entschleckert

Das Aus für die Drogeriemarktkette „Schlecker“ hat vielerorts in Deutschland Arbeitsplätze gekostet und Leerstände verursacht. Als ehemaliger Standort der Schleckerzentrale ist Ehingen in Baden-Württemberg wohl dennoch ein Sonderfall, der stärker von Schlecker geprägt war als jede andere deutsche Stadt. Mehrere in Ehingen stehenden Schlecker-Immobilien kommen jetzt auf den Markt und aus dem Einkaufsbereich im Ehinger Schleckerland wird ein neues Center mit neuem Namen. Keine Frage: Ehingen wird entschleckert und die Stadt scheint damit ganz gut leben zu können. (mehr …)

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A 661, der mögliche Deckel und Frankfurts neuer Stadtteil

Autobahnen sind oftmals wichtige Verkehrsadern für eine Stadt, aber oftmals nicht ohne Nachteile. Sie zerschneiden oder trennen bisweilen Stadtteile, beanspruchen Platz, der vielleicht für Wohnraum dringend gebraucht würde und werden mitunter trotz Lärmschutz zu einer gewissen Lärmbelästigung, unter der angrenzende Wohnsiedlungen leiden. In Frankfurt am Main ist die A 661 solch eine Autobahn. Deshalb wurden jetzt Pläne vorgestellt, die bereits bestehende Autobahn auf einem Abschnitt von 1,6 Kilometern in einen Tunnel zu verlegen, auf dem dann der neue Stadtteil „Ernst May Siedlung“ entstehen soll. Ob dieses Projekt jemals realisiert wird, ist noch fraglich, und falls die Realisierung irgendwann erfolgt, dürfte noch eine ganze Reihe von Jahren vergehen, bis alles fertig ist. Interessant klingt die Sache aber bereits jetzt. (mehr …)

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Marina Essen – viel Plan um nichts?

Dass Bauprojekte am Fluss große Erfolge feiern können, zeigen etwa Hamburgs HafenCity oder auch der Kölner Rheinauhafen. Ein reizvolles Projekt am Fluss ist mit der Marina Essen auch in der größten Ruhrgebietstadt geplant. Aber irgendwie geht es hier nicht vorwärts. Dafür gibt es jetzt ein Ultimatum. Passiert nichts Entscheidendes bis Ende 2012, werden die Marina-Pläne wohl endgültig ad acta gelegt. (mehr …)

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Energie sparen, Komfort halten – energieeffiziente Hotels

Wer viele Gäste betreut, muss oft im wahrsten Sinne des Wortes auch viel Energie dafür aufbringen. Hoteliers bemerken das stets aufs Neue, wenn sie ihre Abrechnungen für die Heizung oder den Stromverbrauch erhalten. Höhere Energieeffizienz im Betrieb anzustreben, ist daher auch in der Hotelbranche nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein Gebot wirtschaftlichen Handelns. Hier gehört einerseits jeder Schritt im Betriebsablauf eines Hotels auf den Prüfstand, andererseits aber auch die bestehende oder geplante Hotelimmobilie selbst. Wer neu baut, entscheidet sich dann vielleicht für ein Hotel wie das Explorer Hotel im Allgäu. Es ist das erste Hotel europaweit, das als Passivhaus zertifiziert wurde. (mehr …)

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Bocholt – Hertie-Städte in der Nach-Hertie-Zeit

Es gibt Großstädte, Mittel- und Kleinstädte und es gibt Hertiestädte. Hertiestädte sind mittelgroß und haben durch den Rückzug von Hertie einen hässlichen Ort des Leerstands im Zentrum. Vielen von ihnen ist gemeinsam, dass sie nach wie vor nach einer Lösung für die Nach-Hertie-Zeit suchen. Nun haben sich Vertreter diverser Standorte ehemaliger Hertiefilialen mit weiteren Akteuren rund um die Zukunft von Ex-Hertie-Immobilien getroffen und möglicherweise Bewegung in die Suche nach tragfähigen Lösungen für die Zukunft der Städte gebracht. Allerdings müssen sich solche Treffen das Vertrauen manch einer Kommune erst einmal verdienen, die vielleicht bereits zu viele missglückte Lösungsansätze gesehen hat? Zu diesen eher skeptischen Städten gehört etwa Bocholt im nordrhein-westfälischen Kreis Borken. (mehr …)

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Nachhaltiges Bauen – viereinhalb Etagen mit Stroh

Der in einigen Ländern traditionsreiche Bau von Immobilien mit dem Baumaterial Stroh ist auch in Deutschland kein unbekannter mehr. So hoch wie dieses Mal ging es in Deutschland allerdings bisher noch nicht hinaus. In Verden an der Aller wurde im September der Grundstein für ein viereinhalb Stockwerke hohes Strohballenhaus gelegt, das Teil des dort geplanten Norddeutschen Zentrums für Nachhaltiges Bauen wird. Die Immobilie in der niedersächsischen Pferdestadt soll nicht nur Deutschlands höchstes Haus aus dem Material „Stroh“ werden, vermutlich wird es in ganz Europa kein höheres geben. Und so kann die Immobilie in Verden an der Aller zum Prototyp werden, der für die Strohballen-Bauweise in ganz Europa Möglichkeiten des Einsatzes bei mehrgeschossigen Projekten aufzeigt. (mehr …)

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