{"id":1083,"date":"2011-12-14T10:46:54","date_gmt":"2011-12-14T10:46:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/?p=1083"},"modified":"2020-11-19T08:45:29","modified_gmt":"2020-11-19T08:45:29","slug":"frankfurts-buroimmobilienmarkt-wie-fullt-man-die-leere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/frankfurts-buroimmobilienmarkt-wie-fullt-man-die-leere","title":{"rendered":"Frankfurts B\u00fcroimmobilienmarkt &#8211; wie f\u00fcllt man die Leere?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">\u201eDie gro\u00dfe Leere\u201c sieht das Institut der deutschen Wirtschaft derzeit auf den B\u00fcroimmobilien-M\u00e4rkten vieler deutscher St\u00e4dte. 7,5 Prozent der B\u00fcroimmobilien in den 125 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Deutschlands stehen leer, hei\u00dft es im Artikel \u201eB\u00fcroleerstand \u2013 ein zunehmendes Problem des deutschen Immobilienmarktes\u201c, der in den aktuellen IW-Trends 4\/2011 ver\u00f6ffentlicht wurde. Die sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte Deutschlands verzeichneten laut Artikel gar zehn Prozent leer stehende B\u00fcroimmobilienfl\u00e4che und Deutschlands Bankenstadt <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-frankfurt-am-main\">Frankfurt<\/a> kam 2010 auf achtzehn Prozent. \u201eWas tun mit den leeren B\u00fcroimmobilien?\u201c k\u00f6nnte daher zu einer der Kernfragen auf dem deutschen Immobilienmarkt werden. Vielleicht eignet sich f\u00fcr St\u00e4dte wie Frankfurt ein Blick nach Amsterdam bei der Suche nach L\u00f6sungen?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Frankfurts B\u00fcroimmobilienmarkt startete zun\u00e4chst gut<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Frankfurts B\u00fcroimmobilienmarkt hatte ein gutes erstes Halbjahr 2011. Insbesondere aufgrund eines guten zweiten Quartals erreichte der B\u00fcrofl\u00e4chenumsatz laut Savills in den ersten sechs Monaten 2011 insgesamt 238.000 m\u00b2. Im dritten Quartal 2011 schw\u00e4chelte der Fl\u00e4chenumsatz dann allerdings, sodass der Gesamtfl\u00e4chenumsatz in den ersten neun Monaten 2011 bei etwa 310.000 m\u00b2 und damit um knapp achtzehn Prozent unterhalb des Umsatzes im Vergleichszeitraum 2010 lag. Die Leerstandsquote sank im dritten Quartal 2011 nur marginal: um 0,2 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Zwei Gr\u00fcnde f\u00fcr wachsende Leerst\u00e4nde<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht vor allem zwei Gr\u00fcnde f\u00fcr die relativ hohen B\u00fcroimmobilien-Leerst\u00e4nde in den gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten. Einerseits hinke die Nachfrage seit Anfang der 2000er Jahre dem Angebot hinterher, schreibt das Institut. So habe sich die Zahl der Besch\u00e4ftigten in Frankfurter B\u00fcros zwischen 2000 und 2010 verringert, w\u00e4hrend der B\u00fcrofl\u00e4chenbestand jedoch um 23 Prozent gewachsen ist. Der zweite vom Institut der deutschen Wirtschaft ausgemachte Grund f\u00fcr den B\u00fcroimmobilien-Leerstand in Deutschlands gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten sind die gestiegenen Anspr\u00fcche potenzieller Mieter, die sich aktuell insbesondere f\u00fcr B\u00fcroimmobilien mit hoher Energieeffizienz interessieren. Bestandsimmobilien mit niedriger Energieeffizienz haben da eher schlechte Chancen. Was tun?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Umnutzung kann (bisweilen) eine L\u00f6sung sein<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Nat\u00fcrlich lie\u00dfe sich \u00fcberlegen, wenig energieeffiziente bestehende B\u00fcroimmobilien so zu sanieren, dass sie zu energieeffizienten B\u00fcroimmobilien werden. Allerdings bliebe dann die Frage, ob sich die Sanierungskosten angesichts des scheinbaren \u00dcberangebots auf dem B\u00fcroimmobilienmarkt der Bankenstadt rechnen. Eine Umnutzung von B\u00fcroimmobilien in Wohnraum w\u00e4re eine weitere L\u00f6sung, denn Frankfurt braucht neuen Wohnraum. Laut Wohnungsmarktbericht Deutschland Herbst 2011 von Jones Lang LaSalle hatte Hessens Bankenstadt wie die meisten anderen deutschen Gro\u00dfst\u00e4dte einen \u201eerheblichen Nachfrage\u00fcberhang\u201c auf dem Wohnungsmarkt. Die Umnutzung von B\u00fcros bietet sich da geradezu an. Sie ist in der derzeitigen Praxis aber nur selten m\u00f6glich! So wird der Vorstand der Garbe Holding, Peter Niermann, in einem aktuellen Artikel der Immobilienzeitung zitiert. Sein Unternehmen unterst\u00fctzt Eigent\u00fcmer, die eine Umnutzung von umnutzungsf\u00e4higen B\u00fcroimmobilien planen und tr\u00e4gt dabei ein St\u00fcck weit das Risiko des Projekts mit. Das Dienstleistungshonorar wird nur dann f\u00e4llig, wenn das Projekt erfolgreich abgeschlossen wird. Auch so etwas kann sich als Initialz\u00fcndung f\u00fcr manch eine Umnutzung anbieten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Der vielleicht wertvolle Blick nach Amsterdam<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">In der niederl\u00e4ndischen Hauptstadt Amsterdam sind B\u00fcroleerst\u00e4nde ebenfalls ein Problem. Laut Angaben von Germany Trade &amp; Invest, der Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, lag der Leerstand im September 2011 bei 1,4 Millionen Quadratmeter, was etwa achtzehn Prozent entspricht. Hilfe verspricht m\u00f6glicherweise ein Modell, auf das sich Projektentwickler, Investoren und Geld gebende Institutionen geeinigt haben: Neue B\u00fcrofl\u00e4che soll in Amsterdam nur gebaut werden, wenn daf\u00fcr alte und leer stehende Fl\u00e4che abgerissen oder umgenutzt wird. Das Modell scheint als Ansatz gut zu sein und es w\u00e4re zu \u00fcberlegen, inwieweit es auch f\u00fcr deutsche B\u00fcroimmobilienm\u00e4rkte taugen k\u00f6nnte. Es verf\u00fchrt aber wohl auch in Amsterdam nicht jeden Besitzer leer stehender B\u00fcroimmobilien dazu, sich f\u00fcr eine Umwandlung in Wohnraum zu entscheiden. Der Wert der leeren B\u00fcroimmobilien liegt n\u00e4mlich noch immer \u00fcber dem von Wohnungen auf Betriebsgel\u00e4nden, schreibt Germany Trade &amp; Invest. Der K\u00f6nigsweg f\u00fcr den Umgang mit B\u00fcroleerst\u00e4nden scheint also noch nicht gefunden worden zu sein. Vielleicht, weil es ihn gar nicht gibt? Dann d\u00fcrfte wieder einmal nur das Zusammenspiel mehrerer gescheiter Ans\u00e4tze Erfolge bringen. Wie so oft!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie gro\u00dfe Leere\u201c sieht das Institut der deutschen Wirtschaft derzeit auf den B\u00fcroimmobilien-M\u00e4rkten vieler deutscher St\u00e4dte. 7,5 Prozent der B\u00fcroimmobilien in den 125 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Deutschlands stehen leer, hei\u00dft es im Artikel \u201eB\u00fcroleerstand \u2013 ein zunehmendes Problem des deutschen Immobilienmarktes\u201c, der in den aktuellen IW-Trends 4\/2011 ver\u00f6ffentlicht wurde. 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