{"id":1194,"date":"2012-03-20T07:01:26","date_gmt":"2012-03-20T07:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/?p=1194"},"modified":"2020-11-19T08:01:12","modified_gmt":"2020-11-19T08:01:12","slug":"637-euro-pro-m-die-suche-nach-preisgunstigem-wohnraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/637-euro-pro-m-die-suche-nach-preisgunstigem-wohnraum","title":{"rendered":"6,37 Euro pro m\u00b2 &#8211; Suche nach preisg\u00fcnstigem Wohnraum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">6,37 Euro pro m\u00b2. Das ist laut Statistischem Bundesamt der durchschnittliche Mietpreis f\u00fcr Wohnungen in Deutschland. Das bedeutet statistisch gesehen: Wohnen in Deutschland ist preisg\u00fcnstig, denn das <a href=\"http:\/\/www.pestel-institut.de\/\">Pestel-Institut<\/a> definiert als Preis f\u00fcr preisg\u00fcnstigen Wohnraum einem Quadratmeterpreis von weniger als sieben Euro pro m\u00b2. Also wird in Deutschland gesucht und gefunden und alles ist gut? Ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht! Das Thema \u201eMiete\u201c geistert wieder einmal durch die Medien. Wo lebt es sich besonders preiswert? Welche Gruppen in Deutschland m\u00fcssen einen weitaus h\u00f6heren Anteil ihres Einkommens als andere f\u00fcr Miete ausgeben? Hat Deutschland ein Wohnungsproblem? Jede Menge Fragen. Ein paar Antworten sollen folgen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Rentner und Alleinerziehende tragen am meisten<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes zahlten Menschen in Deutschland 2010 im Durchschnitt 22,5 Prozent ihrer Eink\u00fcnfte f\u00fcr die Miete, wobei Rentner \u00fcber ein Drittel und Alleinerziehende ein Viertel bis ein Drittel ihres Geldes f\u00fcr die Miete zahlen. Ihre Belastung durch Mietkosten ist also durchschnittlich h\u00f6her als bei der Restbev\u00f6lkerung. Warme Nebenkosten f\u00fcr Mietwohnraum erreichen durchschnittlich 1,25 Euro, die kalten ein Euro pro m\u00b2. Insbesondere die warmen Nebenkosten verteuern das Wohnen zur Miete. Die Onlineausgabe der Zeitung Merkur zitiert als Beleg den Deutschen Mieterbund in Berlin, der die Steigungen der Strom- und Heizkosten von 2005 bis 2010 aufgelistet hat. Demnach stiegen die Heiz\u00f6lkosten f\u00fcr Mieter in diesem Zeitraum um 34 Prozent, f\u00fcr Gas um zwanzig und f\u00fcr Fernw\u00e4rme um 25 Prozent. Die Stromkosten erh\u00f6hten sich derweil um drei\u00dfig Prozent und die Bundesnetzagentur hat j\u00fcngst angek\u00fcndigt, dass diese Kosten zuk\u00fcnftig aufgrund des Atomausstiegs um bis zu sieben Prozent weiter steigen werden. Da gr\u00f6\u00dfere Rentenerh\u00f6hungen wohl eher unwahrscheinlich sind, d\u00fcrfte zumindest die Belastung der Rentner in Zukunft wohl eher noch gr\u00f6\u00dfer als kleiner werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Preisg\u00fcnstiger Wohnraum ist rar<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Deutsche lassen wieder verst\u00e4rkt Eigenheime bauen, weil sie Angst vor Inflation und Eurokrise haben, sagt Karl-Heinz Schneider, der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft. Die Bauwirtschaft kann sich freuen: Sie erlebte 2011 ein Umsatzwachstum um knapp achtzehn Prozent und Karl-Heinz Schneider rechnet f\u00fcr 2012 immerhin mit etwa f\u00fcnf weiteren Prozent Wachstum. G\u00fcnstiger Mietwohnraum mit einem Mietpreis von weniger als sieben Euro netto pro m\u00b2 wird aber vermutlich Mangelware bleiben, glaubt man einer Studie des Pestel-Instituts. Das Institut prognostiziert 400.000 fehlende Mietwohnungen in Deutschland bis zum Jahr 2017, wobei 200.000 von ihnen in gro\u00dfen St\u00e4dten gesucht und nicht gefunden werden. \u201eF\u00fcr sieben Euro kann man nicht bauen\u201c, zitiert die S\u00fcddeutsche Zeitung den Direktor des Instituts f\u00fcr Wohnungswesen an der <a href=\"http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/\">Ruhr-Universit\u00e4t Bochum<\/a>, Volker Eichener. Das gehe nur durch Subventionen, sagt er.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Ein Mietpreisvergleich<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie einfach oder schwierig die Suche nach preisg\u00fcnstigen Mietwohnungen ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch von der Region und\/oder Stadt ab, in der man sucht. Das Handelsblatt hat einmal diverse gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte in Deutschland miteinander verglichen. Kaum \u00dcberraschungen gibt es bei der teuersten Stadt. <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-muenchen\">M\u00fcnchen<\/a> schl\u00e4gt laut Handelsblatt mit einem Quadratmeterpreis von 10,30 Euro in einfachen Lagen, 12,10 Euro in mittleren und 14,90 in guter Lage zu Buche. Die Preistendenz ist stark steigend. Auf der anderen Seite der Skala liegt <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-leipzig\">Leipzig<\/a>, wo auch in guter Lage nur durchschnittlich 6,49 Euro pro m\u00b2 zu zahlen sind. In einfacher Lage kostet der Quadratmeter im Durchschnitt 4,10 Euro. Unter sieben Euro pro m\u00b2 zahlt man laut Handelsblatt in einfachen und mittleren Lagen beispielsweise auch in <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-bremen-land\">Bremen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-dortmund\">Dortmund<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-dresden\">Dresden<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-essen\">Essen<\/a>. Wohnraum unter durchschnittlich sieben Euro pro m\u00b2 gibt es in einfachen Lagen auch in Berlin, <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-hannover\">Hannover<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-koeln\">K\u00f6ln<\/a>.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Und was jetzt?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Jetzt bleibt es einfach kompliziert. Es wird gebaut, aber was gebaut wird, deckt den Bedarf im preisg\u00fcnstigen Segment anscheinend nur unzureichend ab. Wirklich preisg\u00fcnstigen Wohnraum findet man auch in Deutschland wohl vor allem dort, wo fehlende Infrastruktur, fehlende Arbeitspl\u00e4tze das Leben erschweren. Dort, wo Menschen Chancen f\u00fcr sich vermuten, ballen sie sich und es entstehen Probleme, allen einen f\u00fcr sie finanzierbaren Wohnraum zu bieten. Und so sind und bleiben Bev\u00f6lkerungsschwund in der einen und Wohnungsmangel in der anderen Region Herausforderungen, die Strategien mit Weitblick erfordern. Es bleibt einiges zu tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6,37 Euro pro m\u00b2. Das ist laut Statistischem Bundesamt der durchschnittliche Mietpreis f\u00fcr Wohnungen in Deutschland. 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