{"id":1393,"date":"2012-09-30T07:58:33","date_gmt":"2012-09-30T07:58:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/?p=1393"},"modified":"2020-11-18T17:07:43","modified_gmt":"2020-11-18T17:07:43","slug":"energie-sparen-komfort-halten-energieeffiziente-hotels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/energie-sparen-komfort-halten-energieeffiziente-hotels","title":{"rendered":"Energie sparen, Komfort halten \u2013 energieeffiziente Hotels"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Wer viele G\u00e4ste betreut, muss oft im wahrsten Sinne des Wortes auch viel Energie daf\u00fcr aufbringen. Hoteliers bemerken das stets aufs Neue, wenn sie ihre Abrechnungen f\u00fcr die Heizung oder den Stromverbrauch erhalten. H\u00f6here Energieeffizienz im Betrieb anzustreben, ist daher auch in der Hotelbranche nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein Gebot wirtschaftlichen Handelns. Hier geh\u00f6rt einerseits jeder Schritt im Betriebsablauf eines Hotels auf den Pr\u00fcfstand, andererseits aber auch die bestehende oder geplante Hotelimmobilie selbst. Wer neu baut, entscheidet sich dann vielleicht f\u00fcr ein Hotel wie das Explorer Hotel im Allg\u00e4u. Es ist das erste Hotel europaweit, das als Passivhaus zertifiziert wurde.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Das hoch energieeffiziente Hotel im Allg\u00e4u<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Das als Passivhaus konzipierte Explorer Hotel steht in der deutschen Gemeinde Fischen nahe Oberstdorf (Allg\u00e4u) und nennt sich \u201eExplorer Hotel Oberstdorf\u201c. Es beschreibt sich selbst als \u201etrendiges Sport-\u201c sowie als \u201eBudget-Designhotel\u201c. Laut Buchungsplattform HRS.de bietet das 2010 erbaute Haus 76 Zimmer auf drei Etagen, davon zehn Einzel- und 66 Doppelzimmer. Daneben unterh\u00e4lt es f\u00fcr seine G\u00e4ste unter anderem einen Sport- und Spa-Bereich. Das bisher Genannte mag attraktiv klingen, macht das Hotel aber noch nicht wirklich zu etwas Besonderem. Besonders wird es erst durch seine hohe Energieeffizienz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Kohlendioxidaussto\u00df des Hauses sei um 95 Prozent geringer als bei einem herk\u00f6mmlich erbauten Hotel gleicher Gr\u00f6\u00dfe, schreibt die Explorer Hotel Fischen GmbH &amp; Co. KG auf der Internetseite zum Hotel. Das Hotel verbrauche \u201ef\u00fcr Heizung, Warmwasser, L\u00fcftung und Strom 70 Prozent weniger Energie als ein herk\u00f6mmliches Hotel\u201c wird zudem der Besitzer des Explorer Hotels Oberstdorf, J\u00fcrnjakob Reisig, auf dem Businessportal B4bschwaben.de zitiert. Die Energie, die verbraucht werde, stamme dar\u00fcber hinaus aus regenerativen Energiequellen, hei\u00dft es weiter. M\u00f6glich wird die hohe Energieeffizienz des Hotels unter anderem durch eine besonders w\u00e4rmeged\u00e4mmte Geb\u00e4udeh\u00fclle, Solar- und Photovoltaiktechnik sowie dreifachverglaste Fenster. Das alles brachte dem Hotel im Allg\u00e4u den Status eines zertifizierten Passivhauses ein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Energieeffizienz ist nicht nur im Allg\u00e4u Thema<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Mag das Explorer Hotel in Fischen auch Europas erstes als Passivhaus zertifiziertes Hotel sein, es ist sicherlich nicht das erste und einzige Hotel, bei dessen Bau das Thema Energieeffizienz eine Rolle gespielt hat. Schlie\u00dflich ist das Passivhaus \u201enur\u201c eins aller m\u00f6glichen Konzepte f\u00fcr energieeffiziente Immobilien, wobei der Begriff \u201ePassivhaus\u201c gesch\u00fctzt ist und Zertifikate vom Darmst\u00e4dter Passivhaus Institut vergeben werden. F\u00fcnf andere Hotels, bei denen Energieeffizienz ebenfalls eine bedeutende Rolle spielt, haben Anfang September die gemeinsame Vermarktungsplattform \u201eSleep Green\u201c ins Netz gestellt. Bei den Hotels handelt es sich um das Wiener Boutique-Hotel Stadthalle\u201c in Wien mit 80 Zimmern, das \u201eHotel zur Post\u201c in Salzburg (37 Zimmer), das Bad Aiblinger \u201eB&amp;O Parkhotel\u201c mit 70 Zimmern sowie das Freiburger \u201eBest Western Premier Hotel Victoria\u201c (66 Zimmer) und das M\u00fcnchner Derag Livinghotel \u201eCampo dei Fiori\u201c mit 43 Zimmern. Ihnen allen gemeinsam ist der Wille, G\u00e4sten ein umweltfreundliches \u00dcbernachten ohne Verzicht auf Komfort zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Energieeffizienz als m\u00f6gliches Unterscheidungsmerkmal<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Bewusst den Weg zu mehr Energieeffizienz einzuschlagen, bringt nicht nur auf der Kostenseite Vorteile, sondern kann auch bei der Vermarktung Vorteile bringen. So berichten die Gr\u00fcnderhotels von Sleep Green davon, dass die Nachfrage von Firmen und Einzelreisenden gro\u00df ist, die Wert auf einen komfortablen UND umweltbewussten Aufenthalt legen. Nachhaltigkeit kann hier zum Wettbewerbsvorteil werden. Dabei geht es dann allerdings nicht um die Hotelimmobilie alleine, sondern auch um den effizienten Umgang mit Energie beim Betrieb des Hauses. Nur ein stimmiges Gesamtkonzept wirkt glaubhaft. Die energieeffiziente Immobilie geh\u00f6rt jedoch in jedem Fall dazu. Ohne sie l\u00e4sst sich ein Hotel kaum als ein nachhaltig bewirtschaftetes Haus in der \u00d6ffentlichkeit kommunizieren. Auch die Betreiber bereits bestehender Hotels werden sich das zu Herzen nehmen und schauen m\u00fcssen, ob sie nicht in Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine h\u00f6here Energieeffizienz ihrer Hotelimmobilie investieren. Hilfe daf\u00fcr bietet etwa die \u201eEnergiekampagne Gastgewerbe\u201c des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbands (DEHOGA Bundesverband) und des Hotelverbands Deutschland (IHA).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das IHA-Konjunkturbarometer konnte f\u00fcr deutsche Hotels im Allgemeinen zuletzt positive Zahlen melden: So stieg die Zahl der \u00dcbernachtungen im ersten Halbjahr 2012, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, um 6,5 Prozent. Die Ums\u00e4tze nahmen um 1,1 Prozent zu und die durchschnittliche Zimmerauslastung stieg um 2,2 Prozent, Dennoch d\u00fcrfte die Lage von Hotels in Deutschland individuell sehr unterschiedlich sein und selbst bei gut laufenden H\u00e4usern kann der eine oder andere zus\u00e4tzlich Wettbewerbsvorteil gegen\u00fcber der Konkurrenz nicht schaden: Man wei\u00df ja nie, was in Zukunft so alles kommt. Energieeffizienz k\u00f6nnte solch ein Vorteil sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer viele G\u00e4ste betreut, muss oft im wahrsten Sinne des Wortes auch viel Energie daf\u00fcr aufbringen. Hoteliers bemerken das stets aufs Neue, wenn sie ihre Abrechnungen f\u00fcr die Heizung oder den Stromverbrauch erhalten. 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