{"id":1396,"date":"2012-10-07T13:52:13","date_gmt":"2012-10-07T13:52:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/?p=1396"},"modified":"2020-11-18T17:06:37","modified_gmt":"2020-11-18T17:06:37","slug":"marina-essen-viel-plan-um-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/marina-essen-viel-plan-um-nichts","title":{"rendered":"Marina Essen \u2013 viel Plan um nichts?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Dass Bauprojekte am Fluss gro\u00dfe Erfolge feiern k\u00f6nnen, zeigen etwa Hamburgs HafenCity oder auch der K\u00f6lner Rheinauhafen. Ein reizvolles Projekt am Fluss ist mit der Marina Essen auch in der gr\u00f6\u00dften Ruhrgebietstadt geplant. Aber irgendwie geht es hier nicht vorw\u00e4rts. Daf\u00fcr gibt es jetzt ein Ultimatum. Passiert nichts Entscheidendes bis Ende 2012, werden die Marina-Pl\u00e4ne wohl endg\u00fcltig ad acta gelegt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Pl\u00e4ne<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">V\u00f6llig neu sind die Pl\u00e4ne f\u00fcr die Marina Essen nicht. Das Bebauungsplanverfahren f\u00fcr das Projekt startete bereits im Jahr 2007. Geplant ist auf einem sieben Hektar gro\u00dfen Areal am Rhein-Herne-Kanal, das von der Altenessener- und der Nordsternstra\u00dfe umrahmt wird, ein neues Stadtquartier. Zu ihm soll ein ebenfalls neuer und 15.500 m\u00b2 gro\u00dfer Sportboothafen mit reizvoller Uferpromenade geh\u00f6ren. Das geplante Stadtquartier verteilt sich laut Internetseite Marina-Essen.de auf sechs Baufelder. Hier sind unter anderem ein \u201eviergeschossiger Hotel- und Boarding-Bereich mit eigenem Hotelkai\u201c, ein \u201erepr\u00e4sentatives Geb\u00e4ude als \u201aLeuchtturm\u2019 zum Wohnen und Arbeiten, diverse Einkaufsm\u00f6glichkeiten sowie diverse Grachtenh\u00e4user f\u00fcr exklusives Wohnen geplant. \u201eWohnen am Wasser \u2013 Arbeiten am Wasser \u2013 Leben am Wasser\u201c wird das Projekt beworben, bei dem 100 Wohneinheiten und insgesamt (Wohnen + Gewerbe) eine Nettogeschossfl\u00e4che von rund 40.000 m\u00b2 entstehen sollen. Das Konzept dieses Projektes stammt von der Dortmunder WFD DERWALD GmbH.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Noch mehr Pl\u00e4ne<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Hafenquartier soll letztlich nur ein Teilprojekt eines weitaus gr\u00f6\u00dferen und Marinapark genannten Projekts auf einem insgesamt 240 Hektar gro\u00dfen Areal sein. Beschrieben wird dieses Projekt, dessen Konzept laut Marina-Essen.de aktuell vorbereitet wird, als ein gro\u00dfr\u00e4umiger Landschaftspark, der auch \u201eden Rahmen f\u00fcr zahlreiche unterschiedliche private Investitionsprojekte mit zum Teil regionaler Wirkung\u201c bieten wird. Verantwortlich f\u00fcr all diese Pl\u00e4ne ist die Marina Essen GmbH, \u201eein Gemeinschaftsunternehmen von DERWALD und Asmus + Prabucki Ingenieure (API) in Kooperation mit der EWG &#8211; Essener Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft mbH\u201c. DERWALD beschreibt sich selbst als &#8222;Full-Service-Dienstleister&#8220; rund um den Bau mit den Gesch\u00e4ftsbereichen \u201eProjektentwicklung\u201c, \u201eBauunternehmen\u201c und \u201eImmobilienservice\u201c, w\u00e4hrend das Unternehmen API f\u00fcr seine Kunden die fach\u00fcbergreifende Zusammenarbeit verschiedener Fachleute aus den Bereichen \u201eGeologie\u201c, \u201eBauingenieurwesen\u201c, \u201eHydrogeologie\u201c und \u201eGeographie\u201c pflegt. F\u00fcr das Stadtquartier am Hafen m\u00f6chte die Marina Essen GmbH laut Internetseite etwa 70 Millionen Euro ausgeben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Und die Realit\u00e4ten<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Bis hierhin klingt eigentlich alles interessant und gut. Dann liest man irgendwann allerdings vom \u201eBaubeginn Mitte \/ Ende 2010\u201c auf Marina-Essen.de und sieht, a) dass wir mittlerweile das Jahr 2012 schreiben und dass b) auf dem Areal zwischen Rhein-Herne-Kanal, Altenessener- und Nordsternstra\u00dfe in Essen bisher nicht wahnsinnig viel geschehen ist. Und dann kommen vielleicht Zweifel, ob das mit den Pl\u00e4nen alles so funktioniert, wie die Planer es gerne h\u00e4tten. Probleme des Projektes \u201eMarina Essen\u201c seien fr\u00fch erkennbar gewesen, schreibt das Portal der Westen am zweiten Oktober. Einerseits m\u00fcsste etwa eine Fernw\u00e4rmeleitung auf dem Areal verlegt werden, andererseits m\u00fcssten f\u00fcr das Projekt auch B\u00e4ume weichen, f\u00fcr die dann an anderer Stelle andere B\u00e4ume anzupflanzen sind. Die Marina Essen GmbH habe mehrere Gutachter beauftragt, L\u00f6sungen zu entwickeln und habe auch bereits manchen Schritt unternommen, L\u00f6sungsans\u00e4tze zu realisieren, hei\u00dft es auf dem Portal \u201eDer Westen\u201c. So habe das Unternehmen etwa ein ehemaliges Schlammfeld gekauft, um hier durch Pflanzungen den Ersatz f\u00fcr die gef\u00e4llten B\u00e4ume zu bieten, hei\u00dft es. Allerdings m\u00fcsste auf dem Feld noch Mutterboden aufgesch\u00fcttet werden, was nat\u00fcrlich Kosten verursacht, womit wir dann beim Thema \u201eFinanzen\u201c w\u00e4ren, einem Hauptthema bei diesem Projekt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Wer soll das bezahlen?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Es werden noch immer Investoren gesucht, die das Projekt stemmen. Alleine zehn Millionen Euro sollen f\u00fcr Arbeiten wie den Bau des Hafenbeckens und die Verlegung der Fernw\u00e4rmeleitung notwendig sein. Der Bebauungsplan f\u00fcr die Marina Essen ist in seinen Grundz\u00fcgen bereits fertig, hei\u00dft es. Der werde aber nur dann beschlossen, wenn auch klar geregelt ist, wer Arbeiten wie den Bau des Hafenbeckens bezahlt. Danach scheint es derzeit nicht auszusehen. Und nun gibt es also jenes Ultimatum der Stadt: Ist das Projekt Marina Essen nicht Ende 2012 soweit fortgeschritten, dass der Bebauungsplan beschlossen werden kann, soll das Projekt beerdigt werden. Allzu viel Zeit bleibt da nicht mehr. Ticktack. Viel Plan um nichts?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Bauprojekte am Fluss gro\u00dfe Erfolge feiern k\u00f6nnen, zeigen etwa Hamburgs HafenCity oder auch der K\u00f6lner Rheinauhafen. Ein reizvolles Projekt am Fluss ist mit der Marina Essen auch in der gr\u00f6\u00dften Ruhrgebietstadt geplant. Aber irgendwie geht es hier nicht vorw\u00e4rts. Daf\u00fcr gibt es jetzt ein Ultimatum. 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