{"id":1470,"date":"2013-01-13T20:21:24","date_gmt":"2013-01-13T20:21:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/?p=1470"},"modified":"2020-11-18T16:42:02","modified_gmt":"2020-11-18T16:42:02","slug":"friedrich-engelhorn-hochhaus-ist-das-gut-oder-kann-das-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/blog\/friedrich-engelhorn-hochhaus-ist-das-gut-oder-kann-das-weg","title":{"rendered":"Friedrich-Engelhorn-Hochhaus: Ist das gut oder kann das weg?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">M\u00f6glicherweise hat das Friedrich-Engelhorn-Hochhaus in <a href=\"https:\/\/www.kirchner-immobilienbewertung.de\/immobiliengutachter-ludwigshafen-am-rhein\">Ludwigshafen<\/a> die l\u00e4ngste Zeit seiner Geschichte hinter sich? Vielleicht ja! Das nach dem Gr\u00fcnder des Unternehmens BASF benannte Hochhaus befindet sich in Firmenbesitz und geht es nach dem Willen der BASF, dann wird es bald abgerissen. Seit diese Pl\u00e4ne bekannt wurden, laufen die Diskussionen. Es gibt Widerstand gegen den Abriss des Hochhauses, das als ein Wahrzeichen Ludwigshafen gilt und bis 1962 das h\u00f6chste Geb\u00e4ude Deutschlands war. Und wie so oft haben sowohl die Abrissgegner wie die Bef\u00fcrworter durchaus Argumente im Gep\u00e4ck, die sich nicht einfach vom Tisch fegen lassen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Ein Musterbeispiel der fr\u00fchen Nachkriegszeit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Das <a href=\"http:\/\/www.morgenweb.de\/region\/mannheimer-morgen\/metropolregion\/basf-will-hochhaus-abreissen-lassen-1.767628\">Friedrich-Engelhorn-Hochhaus<\/a> sei ein neues Wahrzeichen der Stadt Ludwigshafen. So sah das Unternehmen BASF bei der Fertigstellung das Haus, das nach Pl\u00e4nen der Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg aus D\u00fcsseldorf (Architektenb\u00fcro HPP) entstand und dessen Grundstein 1954 gelegt wurde. Eingeweiht wurde das knapp 102 Meter hohe Bauwerk mit seinen insgesamt 28 Stockwerken im M\u00e4rz 1957. Damals war es eins der ersten mit Stahlbetonskelett erbauten Hochh\u00e4user, war nicht alleine das h\u00f6chste Haus der Stadt, sondern des ganzen Landes. Erstmals saniert wurde das Geb\u00e4ude im Jahr 1996. Damals ersetzte man die urspr\u00fcngliche Vorhangfassade aus unz\u00e4hligen kleinen Mosaiksteinchen durch eine aus Aluminium, weil die Steinchen in der 90er Jahren begannen, herunterzufallen. Anschlie\u00dfend waren dem Hochhaus dann noch etwa zw\u00f6lf weitere Jahre als BASF B\u00fcrohaus beschieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">2008 stellte man fest, dass beim Bau des Friedrich-Engelhorn-Hochhauses Asbest und PCB verbaut wurden, deren Gef\u00e4hrlichkeit damals noch nicht im Bewusstsein gewesen ist. Zudem wurden im September 2011 Korrosionssch\u00e4den an der Fassade festgestellt, weshalb sie mit einem Netz umh\u00fcllt wurde, \u201eum ein eventuell unkontrolliertes Herabfallen von Fassadenelementen zu vermeiden\u201c. Das schreibt die BASF in einer Presseerkl\u00e4rung vom 18. Oktober 2012. Die 800 BASF-MitarbeiterInnen, die im Friedrich-Engelhorn-Hochhaus gearbeitet haben, zogen 2012 aus. Urspr\u00fcnglich war geplant, das mittlerweile denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude zu sanieren und die Arbeiten bis zum 150-Jahres-Jubil\u00e4um des Unternehmens BASF im Jahr 2015 abzuschlie\u00dfen. Dann aber habe sich herausgestellt, dass eine Instandsetzung mindestens 100 Millionen Euro kosten werde, hei\u00dft es auf Rhein-neckar-industriekultur.de. Zu teuer f\u00fcr die BASF. Seither sei der Abriss des Hochhauses in der Diskussion, hei\u00dft es weiter. In seiner Pressemitteilung vom 18. Oktober berichtet das Unternehmen, dass es derzeit einen Antrag auf Abbruch des Friedrich-Engelhorn-Hauses vorbereite. Im November kam der Antrag. Ihm sei eine Phase vorausgegangen, in der man \u201egemeinsam mit externen Gutachtern das F\u00fcr und Wider einer Sanierung gepr\u00fcft\u201c habe, schrieb die BASF. Weitere Diskussionen hat das jedoch nicht verhindert.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Wie viel Wert steckt im Hochhaus?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Es gibt eine ganze Reihe Stimmen, die gegen einen Abriss des Friedrich-Engelhorn-Hauses erhoben werden. Auf <a href=\"http:\/\/rhein-neckar-industriekultur.de\/\">Rhein-neckar-industriekultur.de<\/a> werden etwa die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, das <a href=\"http:\/\/www.hpp.com\/de\/\">Architektenb\u00fcro HPP<\/a> sowie der Mannheimer Kunsthistoriker und Stadtbauschreiber Dr. Andreas Schenk als Gegner des Abrisses genannt. So wird die Architektenkammer mit den Worten zitiert, das Hochhaus sei ein baukulturelles Erbe der Stadt Ludwigshafen und die BASF k\u00f6nne bei einer m\u00f6glichen Sanierung auf einen Werbeeffekt durch ein ganzheitliches, zukunftsweisendes Sanierungskonzept bauen. Aber es gibt auch Gegenstimmen, die nicht aus dem Hause BASF stammen. So ver\u00f6ffentlichte beispielsweise die Onlineausgabe der Zeitung Mannheimer Morgen die Texte zweier Redakteurinnen, von denen sich eine f\u00fcr und eine gegen den Abriss aussprach. Die Bef\u00fcrworterin argumentierte, dass ein Erhalt des Hochhauses zuviel Geld kosten w\u00fcrde. Zudem habe BASF versprochen, \u201eeinen Architektenwettbewerb zu veranstalten und wieder ein markantes Geb\u00e4ude zu errichten\u201c, hei\u00dft es im Pro-Abriss-Artikel. Und nun? Ein eindeutiges \u201erichtig\u201c und \u201efalsch\u201c gibt es wohl auch in dieser Diskussion nicht, nur Meinungen mit unterschiedlichen Argumenten, die man auch unterschiedlich gewichten kann. Die Entscheidung, ob das Hochhaus abgerissen wird oder nicht, k\u00f6nnte im zweiten Quartal 2013 fallen, berichtet der Mannheimer Morgen. In einigen K\u00f6pfen ist sie wohl bereits gefallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6glicherweise hat das Friedrich-Engelhorn-Hochhaus in Ludwigshafen die l\u00e4ngste Zeit seiner Geschichte hinter sich? Vielleicht ja! Das nach dem Gr\u00fcnder des Unternehmens BASF benannte Hochhaus befindet sich in Firmenbesitz und geht es nach dem Willen der BASF, dann wird es bald abgerissen. Seit diese Pl\u00e4ne bekannt wurden, laufen die Diskussionen. 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