Schleswig-Holstein: Gehobener Tourismus mit zahlreichen Hotelprojekten auf Wachstumskurs

13. März 2011
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1190 Küstenkilometer, die sich auf Nord- und Ostsee verteilen, machen Schleswig-Holstein zu einem innerdeutschen Tourismusmagneten. Rund 72 Millionen Übernachtungen kann Schleswig-Holstein jährlich für sich verbuchen und profitiert dabei auch vom Trend der Deutschen, den Urlaub wieder vermehrt im eigenen Land zu verbringen.

Die Tourismusbranche lässt sich da nicht lumpen und hat in 2010/2011 zahlreiche neue Hotelprojekte auf den Weg gebracht. Nachfolgend einige schöne Objekte und Projekte, die Lust auf „Meer“ machen: Am nördlichsten Punkt Deutschlands öffnete in 2010 das „Grand Spa Arosa Resort“ seine Pforten für anspruchsvolle 5-Sterne-Gäste. In Anlehnung an den Baustil klassischer Nord- und Ostseebäder und eingebettet in die natürliche Dünenlandschaft lassen die 177 exklusiv ausgestatteten Zimmer keine Wünsche offen.

Das „Anker’s Hörn“ auf Langeneß bietet Urlaub der individuellen Art. Auf der größten der fünf  ganzjährig bewohnten Nordssee-Halligen wurde in 2010 das erste „Vier-Sterne-Hallig-Hotel“ eröffnet. Mit gerade einmal 11 Zimmern klein aber fein, wurde das Objekt für 1,4 Millionen Euro in alter Tradition der Halligen realisiert.

Und auch für 2011 und 2012 hat Schleswig-Holstein einiges vor. In Heiligenhafen sollen auf 100.000 Quadratmetern in unmittelbarer Küstennähe mit dem „Marina Resort“ Urlaubsträume im 3- und 4-Sterne-Segment entstehen. Neben einem 3-Sterne- und einem 4-Sterne Plus-Hotel sind Apartments und Ferienwohnungen geplant, die 1.000 Betten auf 400 Zimmer verteilen. Die Macher wollen einen bunten Publikumsmix aus Best Agern, jungen Leuten und Tagesgästen locken. Mittelpunkt des Resorts ist eine geplante 500 Meter lange Erlebnis-Seebrücke. 75 Millionen Euro wollen sich die Macher das Objekt kosten lassen, geplante Fertigstellung ist 2014. Zudem ist ein 4-Sterne-Superior-Hotel auf der Nordseeinsel Föhr mit einem Investitionsvolumen von 58 Millionen Euro in Planung, in Niendorf/Timmendorfer Strand wird 2011 mit dem Bau eines Designhotels unter der Federführung der Hoteliersfamilie Oven und einem geplanten Investitionsvolumen von 15 Millionen Euro begonnen.

Ebenfalls ein Design-Hotel für sport- und lifestyleorientierte Besucher entsteht derzeit in St. Peter Ording. Angelehnt an die Holzgebäude an der US-Küste baut Hotelier Jens Sroka für rund neun Millionen Euro ein Surferhotel im 3-Sterne-Bereich. Clou neben dem ausgefallen Exterieur bei diesem Design-Hotel, das zahlreiche Lifestylemarken in sein Konzept einbettet: in jedem Zimmer des Hotels wird sich nach Fertigstellung ein Surfbrett befinden. 

Übernachten, Speisten und Tagen auf höchstem Niveau bietet das Resort Schloss Weißenhaus ab Ende 2012. Das historische Ambiente des Haupthauses oder die Gemütlichkeit der angegliederten Cottages – hier sollte für jeden 5-Sterne-Geschmack etwas dabei sein. Ähnliche Ansprüche erfüllt ab Mai 2011 das Pierspeicher Hotel in Kappeln. Hierfür wird ein historischer Getreidespeicher in direkter Hafenlage in eine maritime Bleibe mit 15 bis 20 Suiten, Wellnessbereich und gehobener Gastronomie umgebaut.

Schleswig-Holstein scheint dabei den Zahn der Zeit zu treffen. Klar an Zielgruppen orientiert und in die natürliche Umgebung integriert entstehen Urlaubskonzepte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Neben der Tourismusbranche auch ein Grund zur Freude für Investoren und die Baubranche, kurbeln die Projektentwicklungen doch auf die regionale Wirtschaft an.

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