Mietspiegel als Basis für Mietpreisbremse unzulänglich?

Die von der GroKo geplante Mietpreisbremse, die am Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten soll, wird sich an den vorhandenen Mietspiegeln orientieren. Zumindest dort, wo diese vorhanden sind. Denn bei weitem nicht jede Kommune leistet sich einen aussagekräftigen Mietspiegel. In den kleineren Städten erstellen häufig die Eigentümerverbände anhand von groben Eckdaten einen Mietspiegel, der kaum als Basis für eine funktionierende Mietpreisbremse taugen könnte. Einen qualifizierten Mietspiegel gibt es lediglich in etwa hundert Städten. (mehr …)

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Die Mietpreisbremse kommt

Die sogenannte Mietpreisbremse ist das öffentlichkeitswirksamste Projekt des neuen Bundesjustizministers Heiko Maas von der SPD. Deshalb wurde ihre bevorstehende Realisierung auch so medienumfassend publiziert. Der in rasanter Geschwindigkeit verfasste Referentenentwurf befindet sich derzeit in der Abstimmung mit den anderen zuständigen Ministern, das Gesetz soll bereits im nächsten Jahr in Kraft treten. (mehr …)

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Geplante Mietpreisbremse stößt bei Verbänden auf Widerstand

Von Anfang an haben Branchenverbände heftig gegen die von der Großen Koalition geplante Mietpreisbremse protestiert. Nach ihrer Meinung würde das Gesetz sowohl Investitionen in bestehenden Wohnraum als auch den Neubau hemmen. Vor allem die Neubauaktivität sei aber dringend nötig, um die Knappheit auf den Wohnungsmärkten einzelner Regionen bekämpfen zu können. (mehr …)

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Der Mietspiegel und die Wirklichkeit

Insbesondere seit der von der Kanzlerin effektvoll proklamierten Energiewende sind energetische Modernisierungen von Seiten der Vermieter politisch äußerst erwünscht. Als finanziellen Ausgleich dürfen die Sanierer bis zu elf Prozent der Kosten auf ihre Mieter abwälzen. Dieser Anreiz verliert aber mächtig an Wert, wenn dem Vermieter daraus kein dauerhafter Vorteil entsteht. Dafür wäre eine Berücksichtigung von Modernisierungsmaßnahmen als Mietpreisdeterminante im Mietspiegel die Voraussetzung. Aus diesem Grund hat das Bundesbauministerium beim Institut für Wohnen und Umwelt im Jahr 2012 eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Möglichkeiten für die Integration eines einheitlichen Energiewertes in die ortsüblichen Vergleichsmieten untersuchen soll. (mehr …)

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Mietpreise in Berlin – sind Berliner irgendwie anders?

Berlin bleibt im Vergleich der deutschen Großstädte ein preiswertes Pflaster, sagt Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer. Im Durchschnitt kostet eine nicht preisgebundene Berliner Wohnung 5,21 pro m² Nettokaltmiete. Das geht aus dem jüngsten Mietspiegel der Stadt hervor. „Für fünf Euro pro Quadratmeter bekomme man „bestenfalls eine unsanierte Erdgeschossbude an einer sechsspurigen Ausfallstraße“, urteilte das Magazin Capital auf seiner Seite „Immobilien-Kompass.de“. Ist Berlins Wohnungsmarkt nun relativ entspannt oder vielleicht doch mit Problemen behaftet? Und ist eventuell einfach der Berliner Umgang mit Problemen ein anderer als der von Münchnern und Hamburgern? (mehr …)

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Jüngste BGH-Urteile zu Schönheitsreparatur und Mietspiegel

Auf zwei wichtige Urteile des Bundesgerichtshofs, die Mieterinnen und Mieter betreffen, hat der Deutsche Mieterbund in jüngster Zeit hingewiesen. Eins der beiden betrifft das oftmals kontrovers zwischen Vermietern und Mietern diskutierte Thema „Schönheitsreparaturen“. Das Urteil erteilt Forderungen von Vermietern eine Absage, dass solche Reparaturen von professionellen Anbietern ausgeführt werden müssen. Das andere Urteil bezieht sich auf Mietspiegel: Nach diesem Urteil darf der Vermieter auch auf Mietspiegel von Nachbarstädten zurückgreifen, um Mieterhöhungen zu rechtfertigen, falls am Standort seiner Immobilie kein Mietspiegel existiert. (mehr …)

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