10 Punkte, warum die Immobilie eine der sichersten Geldanlagen in Deutschland ist

21. Juni 2011
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Der Erwerb einer Immobilie, sei es als Anlageobjekt oder selbst genutzt, gilt in Deutschland nach wie vor als eine der sichersten und beliebtesten Investitionen. Rund ein Viertel der Bundesbürger trägt sich mit dem Gedanken, in naher Zukunft eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen.

Das derzeitige Wohnimmobilienvermögen der deutschen Privathaushalte beläuft sich auf eine Summe von 3,6 Billionen Euro und für das kommende Jahr sehen Experten wie der IVD, Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständiger e.V., weiterhin günstige Bedingungen für den Immobilienerwerb. Erst danach rechnen sie mit steigenden Zinsen und Preisen. Der IVD hat in diesem Zusammenhang nochmals die 10 wichtigsten Punkte veröffentlicht, die für den Kauf einer Immobilie sprechen:

1. Das niedrige Hypothekenzinsniveau

In den vergangenen Jahren sind die Darlehenszinsen für Immobilien massiv gesunken. Lagen sie im zehnjährigen Mittel noch bei mehr als sieben Prozent, können Hypothekendarlehen derzeit für rund 4,5 Prozent abgeschlossen werden. Aufgrund der niedrigen Zinslage ist so auch die Möglichkeit gegeben, die Darlehen schneller zu tilgen.

2. Erschwinglichkeit von Immobilien für eine breite Masse

Das niedrige Zinsniveau sowie die geringe Teuerungsrate von Immobilien in Deutschland im europäischen Vergleich seit dem Jahr 1995 machen ein Eigenheim für viele Deutsche erschwinglich.

3. Gutes Wertsteigerungspotenzial / Steigende Mieten / Geringes Risiko

Sukzessiv steigende Mieten sowie gute Aussichten auf Wertsteigerungen machen die Immobilie als Anlageobjekt sehr attraktiv. Besonders bei Neubauten in guter Lage und in den deutschen Großstädten stiegen die Mieten in 2010 um rund 2,4 Prozent an, was gleichzeitig auch das Risiko der Investition in eine Immobilie verringert.

4. Solide Renditeaussichten

Im Vergleich zu Festgeldanlagen, die mitunter weniger als 1 Prozent Rendite bringen oder Bundesanleihen, deren Rendite sich derzeit bei rund 2,4 Prozent einpendelt, bieten Immobilien eine durchschnittliche Renditeerwartung von 4,5 bis 6 Prozent.

5. Sichere Anlage auch in Krisenzeiten

Selbst die vergangene Finanzkrise konnte deutschen Wohnimmobilien recht wenig anhaben. Im Jahr 2008 erhöhte sich der Wert deutscher Immobilien um durchschnittlich 0,6 Prozent, in 2009 sogar um 1 Prozent.

6. Inflationsschutz

Die Immobilie stellt einen so genannten Sachwert dar und ist somit inflationsgeschützt. Selbst bei einer geringen Inflationsrate ist die Geldentwertung bzw. die Abnahme der Kaufkraft nicht zu verachten.

7. Vermögenswert im Alter

Allein durch den Gegenwert der Immobilie verfügen durchschnittlich verdienende Eigentümer von Immobilien im Alter über das Vielfache an Vermögenswerten als ähnlich verdienende Mieter.

8. Flexibilität auch mit Immobilie möglich

Bedingt durch die Wohnungsengpässe am deutschen Mietmarkt lässt sich eine Immobilie heute leichter vermieten, sollte z. B. berufsbedingt ein Ortswechsel nötig sein. Ein Verkauf des Objekts ist nicht mehr zwingend von Nöten. Sollten solche Ortswechsel im Vorfeld des Kaufs nicht ausgeschlossen sein, sollten die Immobilienkäufer aber auf eben eine solche gute Vermietbarkeit achten.

9. Sicherheit und finanzielle Freiräume im Alter

Im Zuge sinkender Renten bietet ein bezahltes Eigenheim im Alter erhebliche finanzielle Freiräume. Im Vergleich zum Mieter haben Eigenheimbesitzer rund 30 Prozent mehr an monatlichem Einkommen zur Verfügung.

 10. Entlastungen bei der Erbschaftssteuer

Selbstgenutzte Immobilien sind Erbschaftssteuer befreit. Dies gilt für erbende Ehepartner oder Lebenspartner sowie die Kinder. Voraussetzung: die Wohnfläche überschreitet 200 Quadratmeter nicht und die Immobilie wird im Zeitraum von 10 Jahren nach der angetretenen Erbschaft nicht verkauft, verpachtet oder vermietet.

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