Immobilienmarkt Deutschland

Immobilienmarktbericht Deutschland 2013

24. September 2013
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Der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse in Deutschland kündigt aktuell den neuen Immobilienmarktbericht des Jahres 2013 an. Der Erscheinungstermin wurde auf frühestens Ende 2013 beziehungsweise spätestens Anfang 2014 festgelegt. Grundlage des neuesten Immobilienmarktberichtes sind die Daten aus den Jahren 2011 und 2012. Etwa 1350 Gutachterausschüsse in der ganzen Bundesrepublik stellen dafür ihre gesammelten Marktinformationen zur Verfügung. Wie auch die bisher veröffentlichten Immobilienmarktberichte wird die aktuelle Publikation Fakten über Umsätze auf dem Immobilienmarkt, Preise von Bauplätzen und Wohnimmobilien sowie Angaben zu gewerblichen Immobilien liefern. Diese Informationen werden nach Bundesländern aufgeschlüsselt, wobei bestimmte Regionen besondere Beachtung finden.

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Milieuschutz – legitimer Schutz der Stadtquartiere?

2. September 2013
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Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg soll künftig möglicherweise Milieuschutz greifen und Sanierungen von bestehenden Wohnraum in Luxuswohnraum verhindern. Wäre das gut? Oder übertrieben? Ein Pionier wäre der Regierungsbezirk in der deutschen Hauptstadt jedenfalls nicht. Milieuschutz gibt es etwa in den Berliner Bezirken „Pankow“ und „Friedrichshain-Kreuzberg“ bereits für mehrere Gebiete. Und auch Berlin ist kein Einzelfall in Deutschland: Milieuschutz ist auch in anderen Metropolen wie Hamburg und München längst Thema und Realität zugleich. Und es scheidet die Geister. Letztlich geht es dabei wohl um die Frage, wie viel staatlicher Eingriff in die Entwicklung städtischer Immobilienmärkte sinnvoll und begrüßenswert ist und wann die Freiheit von Immobilienbesitzern in zu hohem Maße beschnitten wird. Einfache Antworten gibt es wohl eher nicht.

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Kunst am Plattenbau als Berliner Quartiers-Event

27. August 2013
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Der Berliner Stadtteil Lichtenberg versucht bereits zum zweiten Mal mit seinem Plattenbau-Erbe aus DDR Zeiten künstlerisch Furore zu machen. Gleichzeitig soll dabei das ehemals zum Ostbezirk der geteilten Stadt gehörende Quartier optisch aufgewertet werden. Die künstlerische Neugestaltung der unansehnlichen Plattenbau-Fassaden ist aber keine von oben herab verordnete, städtebauliche Maßnahme, sie soll zum Street-Event für die Kiezbewohner werden, bei dem alle zum Mitmachen aufgerufen sind. Die Idee dieser volksnahen Art der Stadtgestaltung stammt von der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE. Die ließ schon im Jahr 2012 eine Plattenbau-Fassade vor den Augen der Lichtenberger Kiezbewohner künstlerisch gestalten. Jetzt geht´s in die zweite Runde Kunst am Plattenbau mit Bürgerbeteiligung.

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Immobilienkonzerne – einer wackelt, einer wächst?!

21. August 2013
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Riesen sind sie beide, jeder auf seine Art. Aber während sich der eine möglicherweise bei Geschäften mit Büroimmobilien verkalkuliert hat, ist der andere erfolgreich als Wohnungsgesellschaft tätig. Der eine hat mit Gläubigern zu kämpfen und der andere plant möglicherweise den Kauf eines Konkurrenten namens GSW. Der eine heißt IVG, während der andere den Namen „Deutsche Wohnen“ trägt. Vergleichbar sind die beiden Riesen nur bedingt, vielleicht nur dadurch, dass beide die Größe zur Riesenhaftigkeit überschritten haben, als Immobilien-Aktienunternehmen in Deutschland sitzen und aktuell für einigen Wirbel in ihren Segmenten sorgen. Und „Investiere mit Bedacht“ ist eventuell ein Satz, der auf beide Riesen irgendwie passt.

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Bertelsmann-Studie: Was ist denn da in Jena/Deutschland los?

28. Juli 2013
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Die Miete lässt ärmeren Familien in vielen großen Städten Deutschlands fürs Leben nicht einmal den SGB-II-Regelsatz von 1.169 Euro/Monat. Diese Kernaussage stammt aus der Studie „Wohnungsangebot für arme Familien in Großstädten“, die jüngst von vielen Medien zitiert wurde. Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung haben die Studienautoren unter anderem die Wohnkosten und das Wohnungsangebot für Familien mit niedrigem, teils auch mittlerem Einkommen in den bundesweit 100 einwohnerstärksten Städten analysiert. Die Studie offenbart nicht alleine, wie sehr Mietkosten in Großstädten mittlerweile das zur Verfügung stehende Geld derer reduzieren, die keine sonderlich hohen Einkünfte generieren. Auch für die auf städtischen Märkten bereits länger beobachteten Verdrängungstendenzen ärmerer Bevölkerungsschichten aus der Innenstadt und für die Konzentration (relativ) preisgünstigen Wohnraums auf wenige Viertel bietet die Studie Indizien. Einige der Daten, die sie präsentiert, zeigt ein Blick auf die Stadt Jena, die teils eine besonders ungünstige Wohnsituation für Einkommensschwache zu bieten scheint.

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Lärm, Energieeffizienz? Was Immobilienverkäufe beeinflusst!

15. Juli 2013
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Potenzielle Käufer und Mieter von Immobilien haben scheinbar weniger Ansprüche an Immobilien als noch vor einem Jahr. Das berichten zumindest die Makler, die im Rahmen des aktuellen Marktmonitors Immobilien 2013 befragt wurden. Negativkriterien von Kauf- und Mietimmobilien wie Lärm- und Geruchsbelästigung und selbst hohe Heizkosten sind für sie in diesem Jahr weniger nachteilig bei der Vermarktung von Immobilien als noch 2012. Zugleich gilt: Die Bedeutung der Energieeffizienz von Immobilien als ein Einflusskriterium bei der Vermarktung ist scheinbar nicht größer geworden.

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Büroimmobilien – Tausendundeine Frage für Investoren

30. April 2013
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Es ist schon ein kompliziertes Unterfangen, die Chancen auf Büromärkten einzuschätzen. Eine Studie des Unternehmens DIWG verzeichnet für sieben deutsche Top-Bürostandorte vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2012 einen Anstieg der durchschnittlichen Leerstandsquote von 3,1 auf 8,1 Prozent. Spontan verführt das zur Aussage: Bau lieber nicht! Aber so einfach ist es natürlich keineswegs und so forderte Alexander Zigan, Leiter gewerbliche Immobilien München bei Ellwanger & Geiger, in der Immobilien Zeitung mit Blick auf deutsche Top-Bürostandorte stattdessen: „Baut mehr Büros“. Und dann … kehrt man wieder zurück zu jener DIWG Studie und stößt auf die Empfehlung, sich doch einmal mehr mit „B“ Städten des Büromarkts Deutschland zu beschäftigen. Und vielleicht ist man dann etwas verwirrt. Die Dinge sind wirklich kompliziert. Es gibt wahrscheinlich wirklich 1000 und eine Frage, die es zu beantworten gilt. Widmen wir uns einmal einigen davon.

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Ex-Oberpostdirektion Nürnberg: ein Hotel, wo Briefe waren?

23. Januar 2013
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Manch ein Jugendlicher aus Nürnberg kennt die ehemalige Oberpostdirektion am Hauptbahnhof der Stadt wahrscheinlich nur in einem einzigen Zustand: weitgehend leer stehend. Nur im Erdgeschoss befindet sich noch eine Postfiliale, während die oberen Etagen des Gebäudes in guter Lage Nürnbergs seit 1994 auf irgendwen warten, der sie einer neuen Nutzung zuführt. Nun kommt allerdings Bewegung in die Sache. Aurelis Real Estate ist auf der Suche nach einem Käufer für die Immobilie. Der muss allerdings ein bisschen investieren, ehe der sie neu nutzen kann.

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Alteingesessene und Partygäste in Berlins Wrangelkiez

21. Dezember 2012
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Der Wrangelkiez im Berliner Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Wohngebiet, irgendwie immer noch. Zugleich hat sich das Berliner Stadtquartier aber längst auch zu einem Szene- und Partytreff der Hauptstadt entwickelt. Nicht jeder ist darüber erfreut. Manch einer sieht den Charakter des Wrangelkiez längst gefährdet und hat dabei eine Reihe von Politikern auf seiner Seite. Geht es nach dem Willen der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg, soll die Umwandlung von Läden in gastronomische Betriebe zukünftig eingedämmt werden.

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Quo vadis, Makler?

4. November 2012
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Nun sind sie also wieder einmal in den Schlagzeilen: die Makler. Der Stadtstaat Hamburg plant eine Bundesratsinitiative für ein Gesetz, das künftig den Vermietern von Immobilien die Maklerkosten auferlegt. Fast zeitgleich kommt die ebenfalls keineswegs komplett neue Diskussion über die Qualifikation von Maklern erneut auf. Viele Akteure des Immobilienmarktes scheinen zu denken: Irgendetwas muss anders werden bei den Immobilien-Maklern in Deutschland. Sobald es um das „was?“ geht, werden die Dinge allerdings schwierig. Widmen wir uns einer kleinen Bestandsaufnahme der aktuellen Diskussionen, die sich letztlich auch um die Frage drehen: „Quo vadis, Makler?“

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