Weil am Rhein – das ewige Für und Wider bei Shoppingcentern

Geplante Shoppingcenter sind ja immer wieder einmal ein beliebtes Thema. Warum? Weil sie häufig für soviel spannenden Konfliktstoff sorgen wie etwa in den letzten Jahren in Weil am Rhein. Hier sollte ein neues Center gebaut werden. Dann gab es einen Bürgerentscheid, das Projekt wurde gestoppt und nun gibt es einen zweiten Anlauf mit einer etwas kleineren Center-Variante. Geschichten rund um Centerprojekte scheinen sich häufig zu wiederholen. Sie sind geprägt vom Streit zwischen deren, die Einkaufscentern auch für etablierte Händler in Innenstädten eine Magnetwirkung nachsagen, und denen, die für den etablierten Handel in der City abgezogene Kaufkraft fürchten. Endgültig entschieden wird dieser Streit wohl nie. (mehr …)

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Frankfurts Lateral Towers – ein Problem für den Industriehof

„Leerstand“ ist ein hässliches Wort in der Immobilienbranche. Es klingt nach Verlusten und nach Kosten, denen keine Mieteinnahmen gegenüberstehen. Leerstand ist das nach wie vor bestehende Problem der ehemaligen „Neuen Börse“ in Frankfurt am Main, seit die Deutsche Börse AG nach Eschborn abgewandert ist. Potenzielle Mieter interessieren sich scheinbar eher für andere Lagen, potenzielle Käufer scheuen Büros ohne Mieter, was die Vermarktung der jetzt „Lateral Towers Frankfurt“ genannten Immobilie deutlich erschwert. Der Fonds, der sich um den Unterhalt der Neuen Börse in Frankfurts Stadtviertel „Industriehof“ gekümmert hat geriet deshalb in finanzielle Schieflage und verkaufte die Immobilie an Commerz Real. Das sind alles keine wirklich guten Nachrichten aus dem Industriehof. Und vielleicht auch für den Industriehof? (mehr …)

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Die IVD Wohnkostenkarte – ist München doch nicht teuer?

Der Anteil der Wohnkosten an den Haushaltseinnahmen liegt bundesweit in den zehn größten Städten Deutschlands bei etwa zwanzig Prozent. Das ist ein Ergebnis der neuen IVD Wohnkostenkarte des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Eine Wohnung in München ist demnach für die Bewohner kaum eine größere Kostenbelastung als eine in Berlin. Soweit, so gut! Die Frage bleibt, wie man die erhobenen Zahlen interpretiert. Ohne auch Wanderungsbewegungen innerhalb der Städte oder von den Städten ins Umland zu kennen, muss man mit Interpretationen vielleicht vorsichtig sein. (mehr …)

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Investmentstandort Deutschland – auf Dauer alles gut?

Im Moment gibt es beim Blick auf den Wirtschaftsstandort Deutschland eher wenig zu meckern. Eine aktuelle Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa und zu tatsächlichen Investitionsprojekten bescheinigt Deutschland den Rang als attraktivster europäischer Standort und immerhin Platz 6 im weltweiten Standortranking. So etwas stärkt auch den deutschen Gewerbeimmobilien-Markt, der sich laut Jones Lang LaSalle für ausländische Investoren 2011 weitaus attraktiver als noch 2010 präsentiert hat. Das alles klingt trotz Krisenstimmung in Europa nach goldenen Zeiten. Dennoch muss auch Deutschland keine Insel ewiger Glückseligkeit bleiben. Ein bisschen Fragilität kennzeichnet wohl auch deutsches Glück. (mehr …)

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Wohin mit der Industrie – platzt Berlin aus den Nähten?

„Kommen Sie in das politische Entscheidungszentrum Deutschlands“ heißt es auf der Seite Business Location Center der Berlin Partner GmbH als Werbung für den Wirtschaftsstandort Berlin. Vielleicht würden einige Unternehmen aus der Industrie ja gerne kommen, können aber nicht? Das Unternehmen Engel & Völkers verkündet ein Rekordergebnis für 2011 beim Industrie- und Logistik-Flächenumsatz in Berlin UND Umgebung im Marktreport 2011/2012 „Industrie- & Logistikflächen Berlin“. Aber es verschweigt auch Probleme in Berlin selbst nicht: Die Nachfrage dort übersteigt das Angebot. (mehr …)

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Logistikflächen-Markt – hohe Nachfrage und etwas Vorsicht

Wie viel Prozent am Handelsumsatz nehmen Onlineshops dem stationären Handel wohl zukünftig ab: Wird der Anteil des Onlinehandels stark steigen, steigen oder vielleicht sinken? Wer Logistikimmobilien baut, dem können Antworten auf solche Fragen eigentlich egal sein. Ob Internethandel oder Filialgeschäft: Lagerflächen und Logistikzentren braucht Amazon ebenso wie die REWE-Filialen und ein boomender Internethandel treibt die Flächennachfrage nach oben. Die Zeiten für Besitzer von Logistikimmobilien sind gut. Laut BNP Paribas Real Estate brachte 2011 für die deutschen Logistikmärkte mit 5,84 Millionen m² einen Rekord im Flächenumsatz. Projektentwickler sind dennoch vorsichtig. Die Branche ist mehr als manch andere konjunkturabhängig und vergangene sowie möglicherweise drohende Krisen mahnen zur Vorsicht. (mehr …)

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6,37 Euro pro m² – Suche nach preisgünstigem Wohnraum

6,37 Euro pro m². Das ist laut Statistischem Bundesamt der durchschnittliche Mietpreis für Wohnungen in Deutschland. Das bedeutet statistisch gesehen: Wohnen in Deutschland ist preisgünstig, denn das Pestel-Institut definiert als Preis für preisgünstigen Wohnraum einem Quadratmeterpreis von weniger als sieben Euro pro m². Also wird in Deutschland gesucht und gefunden und alles ist gut? Ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht! Das Thema „Miete“ geistert wieder einmal durch die Medien. Wo lebt es sich besonders preiswert? Welche Gruppen in Deutschland müssen einen weitaus höheren Anteil ihres Einkommens als andere für Miete ausgeben? Hat Deutschland ein Wohnungsproblem? Jede Menge Fragen. Ein paar Antworten sollen folgen. (mehr …)

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Gutschein + Wohnung = kreative Immobilien-Vermarktung

Wer mietet und einzieht, bekommt einen OBI-Gutschein im Wert von bis zu 1.000 Euro und renoviert die Wohnung selbst, die er anschließend für eine verhältnismäßig geringe Miete bewohnt. Das ist das Grundprinzip der so genannten Hammer-Wohnungen. Bisweilen ist Kreativität gefragt, wenn es um die Vermietung von Wohnimmobilien geht. Und dann arbeitet Immobilien-Marketing nicht nur daran, weitere Kanäle für die Präsentation von Immobilien zu erschließen. Sie definiert auch Leistungen, Rechte und Pflichten neu, die Mieter und Vermieter mit Unterschreiben des Mietvertrages vereinbaren. (mehr …)

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Zwangsversteigerung

Deutschland ist flächenmäßig ist kleines, hinsichtlich der Bevölkerung und der Wirtschaftskraft aber ein großes europäisches Land, genauer gesagt, das größte Land innerhalb der EU. 80 Millionen Menschen müssen ja irgendwo wohnen. Und historisch war Deutschland überwiegend ein Land von Mietern, ganz im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien, wo das Motto „My Home Is My Castle“ Teil der dortigen Kultur ist. (mehr …)

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Das schwierige Leben potenzieller Immobilienfonds-Anleger

Man liest in letzter Zeit sehr verschiedene Dinge über Immobilienfonds. „Betongold glänzt wieder“, titelte etwa der Nachrichtensender n-tv. Journalistin Angelika Slavik von der Süddeutschen Zeitung berichtet derweil vom „langen Sterben der Immobilienfonds“, meint damit offene Fonds und zählt sie zu den Verlierern des Jahres 2011. Als potenzieller Anleger steht man dann etwas ratlos da. Soll man nun in Immobilienfonds investieren: Oder vielleicht lieber doch nicht? (mehr …)

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